Die Zukunft von Arbeit und Demokratie

von Ulrich Beck

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Verlag: Suhrkamp
Format: Taschenbuch
Genre: Soziologie
Umfang: 447 Seiten
Erscheinungsdatum: 22.11.1999

Rezension aus FALTER 7/2000

Einer der utopisch anmutenden Lösungsvorschläge von Gorz - die Entkoppelung der Höhe des Einkommens von der Länge der Arbeitszeit - ist im Konzept der "Bürgergesellschaft" des deutschen Soziologen Ulrich Beck weitergedacht worden. Ausgehend von der Diagnose, dass der wild gewordene Neoliberalismus gerade auch in Sachen "Schöne neue Arbeitswelt" zu einer "Brasilianisierung" Europas führe, plädiert der Münchner Soziologieprofessor für die Einführung freiwilliger "Bürgerarbeit".Das Konzept "Bürgerarbeit" gibt es auch im Regierungsprogramm der FPÖVP-Koalition, allerdings ganz und gar nicht im beckschen Sinne einer gemeinsamen "Zukunft von Arbeit und Demokratie". Was bei ihm als bewusste Aufwertung alternativer Arbeitsformen gedacht ist, läuft bei Khol & Co. de facto auf eine Diskreditierung von Tätigkeiten im Sozial- und Pflegebereich hinaus. Und an die Stelle der Freiwilligkeit und des "schöpferischen Ungehorsams" (Ulrich Beck) tritt im blau-schwarzen Österreich - der Zwang.

Klaus Taschwer in FALTER 7/2000 vom 18.02.2000 (S. 66)

Weiters in dieser Rezension besprochen:

Schöne neue Arbeitswelt (Ulrich Beck)

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