Leben spielen
Roman

von Jan Kossdorff

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Verlag: Zsolnay, Paul
Format: Hardcover
Genre: Belletristik/Gegenwartsliteratur (ab 1945)
Umfang: 384 Seiten
Erscheinungsdatum: 22.02.2016


Rezension aus FALTER 14/2016

„Wir spielen immer, wer es weiß, ist klug“, wusste Schnitzler, und Jan Kossdorff hat es verstanden. In „Leben spielen“ stellt er drei Wiener Thirtysomethings vor alterstypische Fragen: Autonomie oder Sicherheit? Wie inszeniere ich meine Biografie?
Mischa hat als „Identitätsobdachloser“ das Theater verlassen und ist glücklich in die Floristin Valerie verliebt. Aber er hält es ohne Drama nicht aus. Da kommt ihm Sebastians Businessidee, Wohlhabenden Szenen aus deren gelebtem oder erträumtem Leben vorzuspielen, gerade recht. So darf ein vertriebener Wiener Jude seine Nachkriegsliebschaft noch einmal erleben und ein Winzer einen 007-Showdown. „Leben und Kunst – für uns ist das eine so heilig wie das andere“, sagt Sebastian. Kossdorff täuscht Klischees an, um sie elegant auszulassen. „Leben spielen“ ist schön beobachtet und flott geschrieben. Ein Wohlfühlroman – nicht mehr, nicht weniger.

Dominika Meindl in FALTER 14/2016 vom 08.04.2016 (S. 46)


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