Die Wikipedia-Story

Biografie eines Weltwunders
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Kurzbeschreibung des Verlags:

Niemand wurde zum Milliardär, Werbung gibt es nicht und doch gehört Wikipedia zu den Top 10 aller Websites. Die Enzyklopädie ist weltweit ein Synonym für Wissen - und sie konnte sich gegen Konkurrenten von Brockhaus bis Google durchsetzen. Ihre Entwicklung in Deutschland nahm auf ganz besondere Weise Fahrt auf.
Wikipedia ist soziales Experiment, bedeutendes Instrument der Freiheit und gleichzeitig geschlossene Gesellschaft. Und Pavel Richter, Wikipedianer der ersten Stunde, der fünf Jahre in Berlin die Geschäfte hinter dem Wissensriesen führte, ist dessen Biograf. Er erzählt eine Geschichte voller faszinierender Begebenheiten und auch von einigen Skandalen, Fehlern, Fakes und legendären Editierkriegen. Wikipedia ist eines der spannendsten Kulturphänomene unserer Zeit. Hier kommt das Buch dazu.

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FALTER-Rezension

Das ganze Wissen der Menschheit frei zur Verfügung zu stellen – mit dieser Utopie trat am 15. Jänner 2001 eine Homepage an, die Welt zu revolutionieren.

Es war die Anfangszeit des Internets, und noch niemand wusste, wie viel Hass, Verleumdung und Profitgier das World Wide Web zutage fördern würde. Umso vorausschauender mag im Rückblick die Entscheidung von Gründer Jimmy Wales erscheinen, seine Enzyklopädie als Nonprofitprojekt anzulegen, auf die Ablösung des Texts von den Verfassern und die Kraft der Selbst­organisation zu setzen. Allein auf Deutsch sind seither zweieinhalb Millionen Artikel entstanden.

Pünktlich zum 20. Geburtstag legt der langjährige Wikipedia-Deutschland-Frontmann Pavel Richter nun die „Biografie eines Weltwunders“ vor, wie der Untertitel seines Buches heißt, bei dem man tatsächlich aus dem Staunen nicht herauskommt. Sein Blick in den „Maschinenraum von Wikipedia“ steht unter dem Motto: „Wikipedia, das sind wir!“

Diese Aussage trifft genauso sehr zu, wie sie nicht zutrifft. Bei Wikipedia kann jeder mitschreiben oder einen Artikel korrigieren – eine Tatsache, von der jeder schon einmal gehört hat, die aber trotzdem kaum jemand zu glauben vermag. Richter zeigt auf, wie wichtig der niederschwellige Zugang zu dieser Partizipation ist, aber auch, wie mühsam die Ebenen der anschließenden Diskussion um die Qualität der hochgeladenen Artikel sein können.

Tatsächlich wird Wikipedia aber zu 90 Prozent von Männern verfasst, und zwar solchen mit viel Tagesfreizeit. Man kann das schade finden – oder darüber froh sein, dass sie sich ehrenamtlich der Verfügbarmachung von Wissen widmen. Dass sich daran in Zukunft mehr Frauen beteiligen, das wünscht sich am Schluss auch Pavel Richter. (siehe auch Medien Seite 23)

Kirstin Breitenfellner in Falter 4/2021 vom 29.01.2021 (S. 21)

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Produktdetails
Mehr Informationen
ISBN 9783593514062
Erscheinungsdatum 25.11.2020
Umfang 232 Seiten
Genre Sachbücher/Politik, Gesellschaft, Wirtschaft/Biographien, Autobiographien
Format Taschenbuch
Verlag Campus
Vorwort Jimmy Wales
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