Eros der Freiheit
Plädoyer für eine radikale Aufklärung

von Ulrike Ackermann

Derzeit nicht lieferbar

Verlag: C.H. Beck
Erscheinungsdatum: 01.09.2008


Rezension aus FALTER 43/2008

Freiheit hat schlechte Konjunktur

Das hängt bekanntlich mit der Konjunktur zusammen. Die Finanzkrise ist nach dem Krieg gegen den Terror die zweite westliche Krise ziviler Freiheit. Dazu kommt die Herausforderung des militanten Islam. Die Politologin und Soziologin Ulrike Ackermann ist bekennende, ja forcierte Freiheitsfreundin und verteidigt die "kapitalistischen Moderne" gegen jede Antiglobalisierungskritik. Ihr Buch zeichnet liberale Traditionslinien und gipfelt in einer Verteidigung des Ökonomen Friedrich Hayek, des ideologischen Großvaters des Neoliberalismus, der in der Tat mehr gescholten als gelesen wird. Ackermanns Plädoyer für Freiheit "als Wagnis des Unbekannten, nicht Planbaren, nicht Kon­trollierbaren" ist meistens klug, manchmal platt ("das Paradoxe in der Geschichte Europas liegt in der Verbindung von Fortschritt und Grausamkeit"), aber nie beliebig.

Armin Thurnher in FALTER 43/2008 vom 24.10.2008 (S. 22)


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