Dicke Biber

Ein Naturschutzkrimi
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Kurzbeschreibung des Verlags:

Biber auf dem Vormarsch!
Sommerferien in den Donauauen? Picos Eltern haben den All-Inclusive-Urlaub am Mittelmeer abgesagt und beschlossen, in einer modrigen Hütte nahe dem Naturschutzgebiet zu hausen. Mücken statt Meeresgischt, Ruderboot statt Speedboat und „Lackelwasser“ statt Pool-Landschaft. Die schlimmsten Sommerferien aller Zeiten sind vorprogrammiert. Zum Glück gibt es die Nachbarstochter Juanita, mit der Pico die Gegend erkundet.
Nachmittags pirschen sie durch die Donauauen und entdecken neben Kormoranen und rabiaten Hirschkäfern auch Biber, die sie sich in der Nachbarschaft ziemlich unbeliebt machen. Sie fällen Bäume, stehlen Karotten und haben zu guter Letzt sogar Picos Hausfasan auf dem Gewissen. Es wundert also wirklich niemanden, als eines Tages Flumy, das älteste Biber-Männchen, erschlagen im Gebüsch aufgefunden wird. Doch wer war der Täter? Verdächtig ist so gut wie jeder. Pico und
Juanita beschließen, den Schuldigen zu fassen.
Ein Hirschkäfer, der zubeißt, zwei Fasane, die „Destroy“ und „Discover“ heißen, eine kleine Schwester, die eine Privatsprache spricht, und jede Menge Geheimnisse. „Dicke Biber“ ist eine Geschichte über die wichtigen Dinge des Heranwachsens, über Neugier, Sehnsucht, Liebe und die Notwendigkeit, von den Großen nicht verstanden zu werden, eine Geschichte, in der sich Bettina Balàka - ganz in der Art Erich Kästners - immer möglichst nah am Kind aufhält. Von dort aus erzählt sie klug, sprachlich überzeugend und mit einem wunderbar trockenen Humor, der die Lektüre dieses Buches für Erwachsene genauso vergnüglich macht wie für junge Leser*innen. Paulus Hochgatterer

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FALTER-Rezension

Ein Sommer mit Hirsch­- käfern und Bibern

Die österreichische Autorin Bettina Balàka ist bekannt dafür, ansprechende Unterhaltung zu liefern, ohne ihre Leserschaft zu unterfordern. Da war es naheliegend, sich einmal an einem Roman für eine jüngere Zielgruppe zu versuchen. Das Schöne an „Dicke Biber“: Es ist für alle Altersstufen ab frühestens acht zu empfehlen, auch für Erwachsene. Bàlaka versteht ihr Handwerk als Erzählerin und präsentiert eine Geschichte mit spannender Thematik und liebenswerten Figuren, die mit ihren Eigenheiten und Widersprüchen lebensnah gestaltet sind.

Held von „Dicke Biber“ ist Pico, der eigentlich nach dem Falco-Song Amadeus heißt, aber sich lieber einen eigenen Namen gewählt hat. Nach der dritten Klasse Gymnasium hätte er sich einen Urlaub am Meer gewünscht. Stattdessen verbringt er den Sommer mit seinen Eltern in einem modrigen Gartenhaus an einem Donau-Altarm. Ohne WLAN!

Die Enttäuschung weicht bald Faszination über die Fauna. Als Stadtkind hat Pico zunächst keine Ahnung von den vielen Tieren, die ihn hier umgeben. Gemeinsam mit ihm lernt man von Hirschkäfern, Graureihern oder von den titelgebenden Bibern, die beileibe nicht bei allen beliebt sind. Ein Krimi wird aus dem Buch zwar erst ganz am Schluss, von dem Etikettenschwindel abgesehen ist es ein rundum gelungenes Buch, das ohne Zeigefinger auf die Bedeutung von Naturschutz hinweist.

Sebastian Fasthuber in Falter 42/2021 vom 22.10.2021 (S. 29)

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Produktdetails
Mehr Informationen
ISBN 9783701181988
Erscheinungsdatum 02.09.2021
Umfang 256 Seiten
Genre Kinder- und Jugendbücher/Kinderbücher bis 11 Jahre
Format Hardcover
Verlag Leykam
Empf. Lesealter ab 8 Jahre
Illustrationen Raffaela Schöbitz
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