Selbstversorgung

Dein eigenes Gemüse anbauen, mit Hühnern kuscheln, in selbstgebackenes Brot beißen
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Kurzbeschreibung des Verlags:

Dieses Buch wird klimapositiv hergestellt, cradle-to-cradle gedruckt und bleibt plastikfrei unverpackt.
Von Gemüsebeeten, Ziegen und Einmachgläsern: dein Weg in die Selbstversorgung
Sehnst du dich danach, jeden Morgen einen Abstecher zum Hühnerstall zu machen, um deine Frühstückseier unter samtigen Federn hervorzuholen? Am besten, bevor du eine Runde durch den Garten drehst, knallrote Tomaten von den Sträuchern pflückst und dir ein paar frische Kräuter aus dem Beet zupfst - die du später gleich auf eine krosse Butterbrotscheibe (alles selbstgemacht, versteht sich) bugsierst? Ja, Selbstversorgung klingt einfach fantastisch - und für viele tatsächlich nur nach einer Traumvorstellung. Marie Diederich hat es selbst vor einigen Jahren gewagt und ihren Traum Wirklichkeit werden lassen. Ihr Resümee? Gar nicht so schwer. Und: Für jede*n umsetzbar. Ja wie, echt jetzt? Yes! In diesem Buch verrät sie dir: Viele Wege führen zur Selbstversorgung. Jetzt geht es nur noch darum, zu checken, was du brauchst, wohin du willst - und dir deinen persönlichen Lieblingsweg auszusuchen.
Ernte, bis die Sonne untergeht, hol Knusperbrote aus dem Ofen, bring deine Vorratsregale ins Wackeln ...
Wie kann so ein Selbstversorger*innen-Dasein also aussehen? Klar, wenn du ein Fleckchen Grün hast, kannst du gleich loslegen, Beete ausheben oder Hochbeete zimmern, die ultimativen Mischkulturpläne schmieden und deine Hände in ganz viel Erde vergraben - oder auch auf deinem Balkon Obst und Gemüse anbauen. Dafür liefert dir Marie Diederich 40 ausführliche Pflanzen-Porträts, unter denen du dir deine liebsten Beetbewohner aussuchen kannst. Denn: Sie hat aus vielen unterschiedlichen Methoden ihre eigene entwickelt – ohne Umgraben, mit viel Mulch und wenig Gießen und Jäten. So klappt die Selbstversorgung auch mit wenig Zeit. Oder aber du verdrückst dich in die Küche, um zu schnippeln und zu rühren - und Gläser über Gläser an eingemachten und fermentierten Pflaumen und Gurken übereinanderzustapeln. Oder wünscht du dir den unnachahmlichen Duft von ofenfrischem, selbstgebackenen Brot? Mach dich ran an den Teig! Hast du Bock auf tierische Gesellschaft? Dann umgib dich mit gackernden Hühnern oder frechen Ziegen. Marie Diederich hat das selbst alles ausprobiert. Sie führt dich detailliert an jedes Thema heran, hat reihenweise Tipps für dich parat und zeigt dir einfach und Schritt für Schritt, wie du Jungpflanzen züchtest, die Samen deiner Karottenpflanzen vermehrst, Marmelade einkochst oder was du brauchst, um es deinen Schafen so richtig gemütlich zu machen. Worauf wartest du noch?
Mach dir deine Selbstversorger*innen-Welt, wie sie dir gefällt!
Selbstversorgung - das klingt eine Nummer zu groß für dich? Keine Angst: Es geht nicht darum, von heute auf morgen dein komplettes Leben umzukrempeln, es geht nicht darum, alles perfekt zu machen - sondern darum, was dir selbst guttut. Ob mit baby steps zum eigenen Gemüse oder zum ultimativen Selbstversorger-Garten - ob du deine Wolle selbst spinnst, Milch in Joghurt verwandelst, ein Saatgutfest organisierst oder für deine Einkochexperimente beim Wochenmarkt im Nachbardorf einkaufst: Hauptsache, du gehst es an. Du bestimmst! Und: Damit erteilst du Abhängigkeiten, langen Transportwegen und umweltschädlichen Praktiken eine Absage. Stattdessen schützt du Klima, Umwelt, Ressourcen - und: es macht einfach ungeheuren Spaß, Selbstversorgung für sich zu entdecken. Das klingt nach einem guten Plan? Dann nichts wie los: Da draußen wartet eine bunte Selbstversorger*innen-Welt auf dich, die vor Vielfalt, ungeahnten Geschmacksexplosionen und den knalligsten Farben nur so strotzt.
Gemüse, Brot, Hühner und happy Selbstversorgung: Lass deinen Garten zum essbaren Eldorado aufblühen, packe deine Vorratskammer voll mit den umwerfendsten Geschmäckern und erfahre, wie unglaublich gut es sich anfühlt, zum Frühstück in ultrakrosses, selbst gebackenes Brot zu beißen. Alles, was Marie Diederich dir hier vorstellt, ist tausendfach erprobt und funktioniert. Und Punkt.
Bring deine Beete zum Schwärmen, Strahlen, Überlaufen: Wer darf rein in den Selbstversorger-Garten? Her mit kessen Früchtchen und Reinbeiß-Gemüse! In über 40 ausführlichen Pflanzenporträts erfährst du alles rund Pflege, Ernte und Vermehrung von Kartoffeln, Mangold, Buschbohne und Co. Ab in den Garten mit dir!
Selbstversorgung = Dauerjob? Von wegen: Hast du einmal den Dreh raus, hält sich der Zeit-Aufwand in Grenzen. Selbst, wenn du nicht deine ganze Woche zwischen den Beeten, mit deinem Einkochtopf oder im Hühnerstall verbringen willst: Selbstversorgung kann auch neben Fulltime-Job, Studium, Familie und WG-Party klappen!

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FALTER-Rezension

Bin im Garten!

Schon als Kind hegte Marie Diederich den Wunsch, ihre „eigene kleine Farm zu haben“. Ihr erstes Taschengeld sparte sie für ein Buch über Selbstversorgung, zum Geburtstag wünschte sie sich Ziegen und auf der elterlichen Dachterrasse experimentierte sie mit Gemüsesamen. Die Neigung zum Do-it-yourself (DIY) hat Diederich zu Beruf wie Berufung weiterentwickelt, was optimal funktioniert, da sie eindeutig zur rechten Zeit am rechten Platz war: Wenige Trends haben sich zuletzt breitenwirksamer entfaltet als DIY, Selbstversorgung und (Gemüse-)Gärtnern. Seit einigen Jahren betreibt Diederich, 27, ihr äußerst erfolgreiches Selbstversorger-Blog namens „wurzelwerk“ mit bis zu 2,5 Millionen Klicks pro Monat plus einen Youtube-Kanal mit 220.000 Followern. Nun erscheint auch Marie Diederichs erstes Buch mit dem puristischen Titel „Selbstversorgung“.

Das Erfolgsrezept ist in Buch, Blog und Youtube-Videos dasselbe: Passion, reiche Erfahrung, gute Ideen, flotte Sprüche, schöne grafische Gestaltung und viele Fotos einer beschwingten Marie mitsamt Gemüsen, Tieren und Einweckgläsern. Von „Autark werden“ bis zu „Wenn du mal wieder mit der Zucchinikeule über den Gartenzaun winkst“ erfährt man hier alles, was es über Gemüse-Selbstversorgung zu wissen gibt: Standortwahl, Jungpflanzenanzucht, Kompostherstellung, gute Gemüse- und Obstarten für die reiche Ernte. Dazu gibt es Basisinfos zur Haltung von Ziegen und Hühnern.

Im Unterschied zu anderen Büchern über Selbstversorgung aus dem Garten, die Einsteiger sorgenvoll mahnen, sich nicht zu übernehmen und ja klein anzufangen, drängt Marie Diederich einen beinahe, „ins Tun zu kommen“ und sich viel zuzutrauen. Am besten sofort und nicht erst, wenn man die Pension antritt. Alles keine Hexerei, wenn man erst einmal den Dreh heraus hat, lehrt Diederichs Buch gut gelaunt. Natürlich stets bio, nachhaltig und samenfest. Das versteht sich in Diederichs Generation sozusagen von selbst.

Weil Klimawandelfragen im Garten nie weiter als einen Steinwurf entfernt sind, schießen auch Bücher zum Thema wie Schwammerln aus dem Boden. Ein solider Führer mit „100 robusten Pflanzen für den langlebigen Garten“ ist „Gärtnern im Klimawandel“ des Stainzer Gärtnermeisters Norbert Griebl. Da Gärten immer öfter mit Trockenheit, Hitze und Verschiebungen der Jahreszeiten zurande kommen müssen, sind robuste Pflanzen gesucht, die wenig Wasser und Pflege brauchen. Griebls Ratgeber porträtiert genau solche Kandidaten aus den Kategorien Stauden, Gehölze sowie ein- und zweijährige Arten. Dabei geht er jeweils auch auf gute Nachbarn für die porträtierten Pflanzen ein und legt einen Schwerpunkt auf den kulinarischen und ökologischen Mehrwert der Pflanzen.

Womit wir beim tierischen Leben im Hausgarten angelangt wären. Angesichts ausgeräumter Industrieagrarlandschaften entwickeln sich just Hausgärten zu wesentlichen Rückzugsgebieten für Vögel, Reptilien, Kleinsäuger und Insekten aller Art – solange sie Vielfalt bieten, ökologisch gepflegt werden und das Animalische, das in ihnen kreucht und fleucht, im Blick haben. Genau dieser Blick lässt sich mit dem Naturführer „Gartensafari“ des deutschen Biologen Hannes Petrischak schulen. Reich bebildert lehrt er, wann und wo man welchem Getier im Garten begegnen kann – von Ameisenlöwe bis Zauneidechse – und wie man es hineinlockt. Zum eigenen Vorteil: Je mehr die tierisch-pflanzlichen Vielfaltskreisläufe im Garten funktionieren, desto pflegeleichter wird er.

Einen Jahreszeiten-Ritt anderer Art bietet Isabelle van Groeningens „Die sieben Jahreszeiten“. Sie und ihre Partnerin Gabriella Pape – beide sind Kew-Gardens-geschulte Hortikulturistinnen und Gartendesignerinnen – führen die famose private Gartenschule an der Königlichen Gartenakademie in Berlin. Pape schreibt seit langem Gartenbücher und -kolumnen. Van Groeningen, die ein Gartenblog betreibt, folgt ihr nun nach.

Ihre Texte sind poetische Garten-Feuilletons nach guter alter britischer Tradition, voller Tipps, die in elegante Naturbetrachtungen verpackt sind. Beispiel gefällig: Bei Angst vor Frühlingsspätfrösten, die frisch ausgetriebenen Obstbaumblüten den Garaus machen könnten, folgt man dem bäuerlichen Beispiel und besprüht selbige vorbeugend mit einem feinen Wassernebel. Er bildet eine eisige Schutzhülle um die Blütenblätter. Kann man immer wieder brauchen. Was man nicht brauchen kann, ist etwas, das hiermit den ewiggestrigen Schrebergärtnern aller Nationen mit van Groeningens Worten ins Stammbuch geschrieben sei: Der Kiesgarten, so pflegeleicht er sein mag, ist genauso „ein ökologisches Desaster“ wie der englische Rasen.

Julia Kospach in Falter 11/2022 vom 18.03.2022 (S. 45)

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Produktdetails
Mehr Informationen
ISBN 9783706626828
Ausgabe 3., mit Fotografien von Janis Jean Stoye und Marie Diederich
Erscheinungsdatum 09.05.2022
Umfang 312 Seiten
Genre Ratgeber/Natur/Garten
Format Hardcover
Verlag Löwenzahn Verlag in der Studienverlag Ges.m.b.H.
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