53 - Eine Behauptung

von Thomas Trenkler

€ 19,80
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Verlag: Czernin
Format: Taschenbuch
Genre: Kunst/Sonstiges
Umfang: 96 Seiten
Erscheinungsdatum: 01.06.2009

Rezension aus FALTER 27/2009

Alfred Hitchcock hat 53 Filme gemacht. Hans Orsolics bestritt 53 Profiboxkämpfe. In der 2008 bei den Wiener Festwochen gezeigten Performance "Daniel hit by a train" wurden 53 Tode dargestellt. Das Manuskript zu Ludwig Wittgensteins "Tractatus logico-philosophicus" ist 53 Seiten lang. Im Zweiten Weltkrieg befanden sich 53 Staaten im Krieg mit Deutschland. Und so weiter. Dem Wiener Journalisten Thomas Trenkler, Kulturredakteur beim Standard, ist irgendwann aufgefallen, dass 53 keine ganz gewöhnliche Zahl ist: Man stößt dauernd auf sie. Jahrelang hat Trenkler Belege für das Phänomen gesammelt, wobei er nicht gezielt danach suchte, sondern einfach alle 53er archivierte, über die er bei der Zeitungslektüre oder im Alltag stolperte. Teile aus der so entstandenen "Sammlung 53" werden jetzt – in Wort und Bild – in einem wunderbar schrulligen kleinen Buch präsentiert.
Angenehmerweise ist der Autor weder Zahlenmystiker noch Verschwörungstheoretiker. Trenkler bietet keine Erklärung an, er behauptet nur – und lässt am Ende des Buchs vier Gastautoren über die Zahl reflektieren. Der Mathematiker Rudolf Taschner etwa weist in seinem Beitrag darauf hin, dass 53 die kleinste Primzahl sei, "bei der die Länge der Periode genau ein Viertel der um 1 verminderten Zahl ist". Was immer das heißen mag. Übrigens: Diese Rezension ist genau 1353 Zeichen lang.

Wolfgang Kralicek in FALTER 27/2009 vom 03.07.2009 (S. 17)


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