Juan Rulfo

von Carlos Fuentes

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Verlag: Benteli
Erscheinungsdatum: 01.01.2002

Rezension aus FALTER 41/2002

Mit seinem 1955 erschienenen, dem "magischen Realismus" zugerechneten Roman "Pedro Páramo" trug der Mexikaner Juan Rulfo wesentlich zur Begründung der modernen lateinamerikanischen Literatur bei. In düsteren, rätselhaften Bildern schildert er darin die Suche des indianischen Ich-Erzählers nach seinem verstorbenen Vater, dem grausamen Großgrundbesitzer Páramo. Ganz im Gegensatz zu der literarisch vorherrschenden Morbidität hielt Rulfo den kulturellen und landschaftlichen Reichtum seiner Heimat in prächtigen Bildern fest. Als Handlungsreisender bereiste der Autor zwischen 1940 und 1955 sämtliche Provinzen Mexicos. Ein Bildband präsentiert jetzt eine Auswahl der 7000 damals entstandenen Bilder mit begleitenden Aufsätzen.

Martin Droschke in FALTER 41/2002 vom 11.10.2002 (S. 72)


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