Andreas Latzko und Hermann Bahr – eine Freundschaft aus rebellischem Geist

Der Briefwechsel 1919–1933. Mit zwei Erzählungen von Andreas Latzko
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Kurzbeschreibung des Verlags:

In der brüchigen Ordnung der altersschwachen Donaumonarchie suchen zwei Schriftsteller Orientierung, die unterschiedlicher kaum sein könnten: Der Linzer Hermann Bahr vollzieht nach seiner Begeisterung für extreme politische Strömungen eine radikale Wendung zur Kunst und wird zum umtriebigen Vermittler der jeweils neuesten Strömungen. Seine Kriegsbegeisterung steht in krassem Gegensatz zur Haltung des jüngeren Ungarn Andreas Latzko, dessen entschieden pazifistische Romane weite Verbreitung finden.
Ihr Briefwechsel zeugt von einigen Jahren des regen Austausches in der Zwischenkriegszeit. Latzko verhält sich in dieser Beziehung stets respektvoll, Bahr freundschaftlich-reserviert. Beide verbinden literarische Interessen, die gesellschaftliche Isolation und schließlich auch zunehmende körperliche Beeinträchtigung. Reproduktionen von Originalbriefen und zwei zeitgenössische Erzählungen Latzkos, die hier erstmals wieder vollständig gedruckt erscheinen, ergänzen den Briefwechsel.

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ReiheForum: Österreich
ISBN 9783732906956
Erscheinungsdatum 15.01.2021
Umfang 166 Seiten
Genre Sprachwissenschaft, Literaturwissenschaft/Deutsche Sprachwissenschaft, Deutschsprachige Literaturwissenschaft
Format Taschenbuch
Verlag Frank & Timme
Herausgegeben von Hans Weichselbaum