Georgia O'Keeffe

von Bice Curiger

Derzeit nicht lieferbar

Verlag: Hatje Cantz
Erscheinungsdatum: 01.01.2003

Rezension aus FALTER 48/2003

Viele der Bilder von Georgia OŽKeeffe erscheinen heute hart an der Grenze zum Kitsch. Rein als Gemälde und ohne kunstgeschichtlichen Kontext betrachtet, langweilen ihre hemmungslos vermarkteten Tierschädel ebenso wie die an Geschlechtsteile erinnnernden Blütenkelche. Historisch hochinterssant bleibt die 1887 auf einer Farm geborene Künstlerin durch ihren Versuch, die Selbstfindung der amerikanischen Kunst zu einem Zeitpunkt voranzutreiben, als Europa noch das ungebrochene Monopol auf Avantgarde beanspruchte. In den Fotos ihres Mannes Alfred Stieglitz inszenierte sich die Grande Dame der US-Malerei gern als radikale Einzelgängerin und mit ihrem zugleich abstrakten und figurativen Stil setzte sie sich tatsächlich zwischen die Stühle.

Nicole Scheyerer in FALTER 48/2003 vom 28.11.2003 (S. 74)


Bitte warten...

Sie haben folgendes Produkt in den Warenkorb gelegt:

{{var product.name}}


weiter einkaufen
zum Warenkorb