Allegro ma non troppo
Die Rolle der Gewürze und die Prinzipien der menschlichen Dummheit

von Carlo M. Cipolla

Lieferbar ab 23.08.2018

Übersetzung: Moshe Kahn
Verlag: Wagenbach, K
Format: Hardcover
Genre: Geschichte/Mittelalter
Umfang: 96 Seiten
Erscheinungsdatum: 23.08.2018

Eine höchst amüsante und witzig- humorvolle Satire auf
an gestrengtes und bedeutungsschweres wissenschaftliches
Schreiben – von der wir, ob »unbedarft« oder »intelligent«,
jede Menge lernen können. Carlo M. Cipolla, 1922 in Pavia geboren, war Wirtschaftshistoriker. Nach seinem Studium an der Universität von Pavia führten ihn Stipendien an die Sorbonne nach Paris und die London School of Economics. Mit siebenundzwanzig Jahren erhielt er eine Gastprofessur der University of California, Berkeley. Später lehrte er unter anderem an Hochschulen in Deutschland, England, Spanien und Kanada. Er war Vorsitzender und Mitglied zahlreicher wissenschaftlicher Vereine und kultureller Einrichtungen in Turin, Boston und Rom sowie Fellow der British Academy und der Royal History Society Großbritanniens. 1980 wurde ihm die Ehrendoktorwürde der Technischen Universität Zürich verliehen, 1992 die der medizinischen Fakultät der Universität Pavia. Cipolla schrieb über 20 Bücher, die in etwa 15 Sprachen übersetzt wurden. Er starb 2000 in Pavia.

Rezension aus FALTER 21/2001

Rücksicht gehört zu den zivilisierten Tugenden. Zu viel Rücksicht ist schädlich. Denn wenn die Klugen nachgeben, sind die Dummen die Könige, und die Sache sieht ziemlich fatal aus. "Menschen, die nicht dumm sind, unterschätzen stets das Gefährlichkeitspotenzial", weiß der italienische Wirtschaftswissenschaftler Carlo M. Cipolla und führt in seinem vergnüglichen Essaybändchen "Allegro ma non troppo" den mathematischen Beweis, dass der Anteil der Dummen an der Gesellschaft eine Konstante bildet. Sie wird "weder von Raum noch Zeit, noch Rasse, noch Klasse, noch von irgendeiner anderen historischen oder sozio-kulturellen Variablen beeinflusst" und umfasst ein Viertel der Bevölkerung. Sie hat ihren Teil zum Werden der Menschheit beigetragen.

Martin Droschke in FALTER 21/2001 vom 25.05.2001 (S. 66)


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