Jakob und sein Herr
Roman

von Denis Diderot, Lydia Marinelli

Derzeit nicht lieferbar

Verlag: Eichborn
Erscheinungsdatum: 01.01.1999

Rezension aus FALTER 18/1999

Keiner hat je schlüssig sagen können, was eigentlich in diesem philosophischsten (nein, ich meine: witzigsten) aller Romane los ist", schreibt Rolf Vollmann ebenso begeistert wie ratlos über "Jakob und sein Herr" von Denis Diderot (1712-1784), dem großen französischen Aufklärer. Die vollständige Kurzrezension ist in Vollmanns "Roman-Navigator" nachzulesen, in dem Deutschlands passioniertester Leser seine 201 Lieblingsromane von der "Blechtrommel" (1959) bis "Tristram Shandy" (1759) kompiliert hat, "Tristram Shandy" war mit seinem ständig abschweifenden Stil auch wesentliche Anregung für "Jacques le Fataliste", wie der verblüffend experimentelle Roman im Original heißt. Jakob wird immer wieder abgelenkt, dem Herrn - eigentlich uns, den Lesern - seine Liebesgeschichte zu erzählen, und macht ihn damit zu seinem Knecht.

In die Welt der Aufklärung führt uns auch "Die beste aller Welten", der erste Roman des englischen Politologen und Sozialwissenschaftlers Steven Lukes. Sein Held heißt Nicholas Caritat, ist Spezialist für die Philosophie des 18. Jahrhunderts und lebt in einem imaginären Land namens Militaria. Dort fällt er in Ungnade, wird verhaftet und kann nur durch die Unterstützung einer Widerstandsgruppe ins Ausland fliehen. Dort soll er für die Widerständler nach einem idealen Gesellschaftssystem Ausschau halten. Sehr philosophisch und - man glaubt es kaum - sehr witzig!

Klaus Taschwer in FALTER 18/1999 vom 07.05.1999 (S. 68)

Weiters in dieser Rezension besprochen:

Die beste aller Welten (Steven Lukes, Klaus Kastberger)
Der Roman-Navigator (Rolf Vollmann)

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