Cultural Born Killers

Poetologie(n) des Tötens um 1900
€ 41
Lieferung in 2-5 Werktagen
-
+
Kurzbeschreibung des Verlags:

Was bedeutet es, zu töten? Was bedeutet es, getötet zu werden? Wie wird Töten sag- und sichtbar gemacht? Im Aufschreibesystem von 1900 – zwischen Film, Grammophon und Literatur – werden diese Fragen kulturanthropologisch, medientheoretisch und poetologisch relevant.
Wie das Töten erzählt oder gezeigt wird, hat Einfluss auf poetische Sprache, die Unterscheidung von Mensch und Tier sowie die Materialität von Filmen und Literatur. Wo das Töten sprachlich und bildlich durch diskursive Zuschreibung zum Mord, zur Schlachtung oder zum Opferritual stilisiert wird, erscheinen durch das Ereignis des Tötens Leerstellen, die zwei Erkenntnisse zeitigen:
Erstens ist Töten immer schon kulturell. Es verhandelt das Tötbarmachen von nicht-menschlichen und menschlichen Lebewesen. Porträtiert wird diese Macht des Tötens von zumeist männlichen Cultural Born Killern.
Zweitens zeigt sich, wie mit dem Töten auch etwas anderes gesagt und gezeigt werden kann: Die vorliegende Arbeit weist Poetologien des Tötens nach, die mit tierlichen Stimmen, technischen Geräuschen und Schriftzeichen die etablierte Interpretation kanonisierter kultureller Artefakte dekonstruieren.

weiterlesen
Produktdetails
Mehr Informationen
ReiheFilm – Medium – Diskurs
ISBN 9783826069352
Erscheinungsdatum 01.05.2020
Umfang 374 Seiten
Genre Sprachwissenschaft, Literaturwissenschaft
Format Taschenbuch
Verlag Königshausen u. Neumann
Diese Produkte könnten Sie auch interessieren:
Nils Daniel Peiler
€ 100,80
Constanze Bartsch
€ 41,00
Peter Podrez
€ 76,10
Ann-Katrin Harfensteller-Rufenach
€ 51,20
Mateusz Cwik
€ 59,70