Georgisches Reisetagebuch

von Jonathan Littell

Derzeit nicht lieferbar

Verlag: Berlin
Erscheinungsdatum: 01.10.2008

Rezension aus FALTER 33/2009

Georgische Wahrheiten

Am Ende des russisch-georgischen Fünftagekriegs im August 2008 stand ein zweifelhaft pompöser Sieg Moskaus. Die Welt hat die Unabhängigkeit der Separatisten in Südossetien und Abchasien seither nicht anerkannt. Anders als diverse Pro-Russland-Experten und intellektuelle Pro-Georgier ist das dünne "Georgische Reisetagebuch" des französischen Schriftstellers Jonathan Littell redlich unparteiisch. Ratlose Saakaschwili-Berater finden sich da, ein hysterischer russischer Presseoffizier, der nach Leichen gierende Reporter durch die Trümmerlandschaft von Gori treibt, ebenso der unsägliche Dirigent Valery Gergiev mit seinem Propagandakonzert für die angeblich 2000 ossetischen Opfer des "Genozids" in Zchinwali. Einmal heißt es:
"Georgien hat sich geopfert, damit die internationale Gemeinschaft erkennt, mit wem sie es zu tun hat." Aber auch das ist nur ein Teil der Wahrheit.

Erich Klein in FALTER 33/2009 vom 14.08.2009 (S. 16)


Bitte warten...

Sie haben folgendes Produkt in den Warenkorb gelegt:

{{var product.name}}


weiter einkaufen
zum Warenkorb