Terra Incognita

von Axel Hütte

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Verlag: Schirmer & Mosel
Erscheinungsdatum: 01.01.2004

Rezension aus FALTER 18/2004

Als "kühler Romantiker des Nordens" wird der deutsche Fotograf Axel Hütte in seinem neuen Bildband "Terra Incognita" bezeichnet. Der 1951 geborene Essener widmet sich vor allem der Landschaftsfotografie. Nebelverhangene Berggipfel, Spiegelungen von Pflanzen auf dunklen Gewässern, Ansichten von Burgen oder Lichter nächtlicher Metropolen hält Hütte so fest, als ob die geheimnisvollen Orte ein Eigenleben jenseits menschlicher Reichweite führen würden. Hütte ist aber mit der Kamera nicht nur als Landschaftsmaler tätig. Das Buch enthält auch Serien von Porträts, zum Beispiel von Künstlern oder von Ghettokids. Während die Abbilder von Männern vollständige Namen als Titel haben, tragen Hüttes Fotos von Frauen eigenartiger Weise nur Vornamen: "Gabi", "Petra" und "Luise" als männliche terra incognita?

Nicole Scheyerer in FALTER 18/2004 vom 30.04.2004 (S. 74)


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