Genial kochen mit Jamie Oliver
The Nacked Chef - Englands junger Spitzenkoch

von Jamie Oliver

€ 25,60
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Verlag: Dorling Kindersley
Format: Hardcover
Genre: Ratgeber/Essen, Trinken/Allgemeine Kochbücher, Grundkochbücher
Umfang: 320 Seiten
Erscheinungsdatum: 01.02.2002

Jamie Oliver startete seine phänomenale Karriere 1998 als jüngster, sympathischster und erfolgreichster TV-Koch mit der BBC-Koch-Kultserie „The Naked Chef“. Sechs Millionen Briten lassen sich regelmäßig von ihm für seine „nackte“, d.h. einfache und köstliche neue Küche begeistern. Jamies Credo ist es, mit den qualitativ besten Zutaten ohne großen Aufwand geschmackvolle, aber leichte Gerichte zuzubereiten. Sein Kochbuch enthält über 100 verblüffend einfache und raffinierte Rezepte für Fleisch-, Fisch- und vegetarische Gerichte, für Pasta, Salate, Desserts und selbstgebackenes Brot. Lust am Kochen und Essen ist für Jamie Ausdruck seiner Lebenslust. Mit lockeren Texten, frechen Kommentaren, persönlichen Fotos und Geschichten gelingt es ihm, dieses Gefühl im Nu auf die Leserinnen und Leser seiner Bücher zu übertragen.

Rezension aus FALTER 41/2002

... Wenn man sich in seinem ersten Buch "Genial Kochen" durch die vielen Fotos mit Jamie und Familie, Jamie und Freunden etc geblättert hat, gelangt man auch zu den Rezepten. Diese verraten sofort seine Liebe zur italienischen Küche und dokumentieren wieder einmal eindrucksvoll, wie aus wenigen, aber hochwertigen Grundstoffen Gutes entsteht. Olivers Ziel beim Schreiben der mittlerweile drei Kochbücher war es denn auch, die komplizierte Restaurantküche auf die Verhältnisse zu Hause herunterzubrechen und zu demonstrieren, wie man dort mit einfachen Basics einfallsreich und köstlich kochen kann. Das ist ihm gelungen. Dieses Rezeptbuch gibt viel Inspiration, verdammt einen aber nicht dazu, sich einen halben Tag lang in Asia-Supermärkten und Spezialgeschäften herumzutreiben, weil man etwas Neues ausprobieren will. Ein kurzer Blick ins Buch vor dem Einkaufengehen genügt - und schon wieder hat man etwas Neues im Repertoire.

Es findet sich aber auch viel Britisches in "Genial Kochen": Wir werden mit so Urtypischem wie Steak Pie und Yorkshire Pudding ebenso bekannt gemacht wie mit dieser unvergleichlich britischen Art, Lamm und Erbsen mit Minze zuzubereiten. Neben einem aus britischer Sicht auch irgendwie britischen Curry gibt es auch etliche Gerichte mit asiatischem Flair, zumindest hinsichtlich der Zutaten. Außerdem wartet das Buch mit Kapiteln für Salate, Pasta, Fisch, Fleisch, Gemüse, Brotbacken, Desserts und Getränke und erlesene Einzelrezepte auf: endlich die todsichere Mischung für American Pancakes (am besten mit Ahornsirup).

Über Olivers neuestes Projekt ist man geteilter Meinung: Er bildet zurzeit in London 16 sorgfältig ausgewählte Jugendliche aus weniger privilegierten Bevölkerungsschichten zu Köchen aus, die dann eine von ihm aufgebaute Restaurantkette führen werden. Noch im Herbst soll Eröffnung sein. So naiv der Charity-Gedanke der Sache ist, so sehr kommt immer deutlicher Olivers immer wieder formulierte Mission zum Ausdruck: Es ist nicht nötig, dass sich die Hälfte der Bevölkerung von Junkfood ernährt.

Für gutes Futter braucht man weder viel Geld noch eine Kochausbildung, bloß dies kleine Bisschen anerzogenes Gespür fürs Essbare. "Genial Kochen" führt daher auch ein Kapitel "Kid's Club", das wirklich nette Rezepte fürs Kochen mit und für Kinder enthält. Im Unterkapitel "Erziehung", schüttelt Oliver dann über trotzige "nur Pommes"-Kinder und deren Eltern den Kopf und verrät dann, dass er einige seiner besten Erfahrungen gemacht habe, weil man ihn "gezwungen hat, bestimmte Dinge zu tun oder auszuprobieren". Nun gut.

Es ist aber keine Frage, dass Jamie Oliver in Großbritannien, vielleicht auch anderswo, zum Mainstreaming von guter Küche und Ernährung beigetragen hat, und das kann ja nur positiv sein.

Tina Thiel in FALTER 41/2002 vom 11.10.2002 (S. 28)


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