Die Kunst des Ausruhens

Wie man echte Erholung findet
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Kurzbeschreibung des Verlags:

Beschäftigt, ja sogar gestresst zu sein, ist heute zu einer Art Auszeichnung geworden. Nach dem Motto: Wer viel zu tun hat, ist auch gefragt. Gleichzeitig fühlen wir uns aber auch erschöpft. So erschöpft, dass immer mehr Menschen an Burnout erkranken und ein hoher Prozentsatz der Arbeitsunfälle auf das Konto von Übermüdung und Erschöpfung geht. Deshalb sollten wir dringend damit beginnen, Ruhe als eine Methode der Selbstfürsorge ernst zu nehmen. Doch viele wissen gar nicht mehr, wie Ausruhen geht. Es gelingt ihnen nicht mehr, selbst wenn sie eigentlich genug Zeit dazu hätten. Claudia Hammond hilft uns in diesem Buch, herauszufinden, wie wir echte Erholung finden können, und stellt die zehn wichtigsten Aktivitäten vor, die die Menschen am erholsamsten finden.
Dabei stützt sich ›Die Kunst des Ausruhens‹ auf bahnbrechende Forschungsarbeiten, an denen Claudia Hammond mitgearbeitet hat: auf den »Rest Test« – die größte jemals durchgeführte weltweite Umfrage über das Ausruhen.

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FALTER-Rezension

Die Kunst des Ausruhens und Pausierens

Lockdown, Ausgangssperre, Osterruhe. Aber statt runterzukommen, befinden sich viele Menschen seit einem guten Jahr in einem rasenden Stillstand, der zu Stressbelastungen, Schlaflosigkeit und Depressionen führt. Insofern kommt das Buch von Claudia Hammond, obwohl im englischen Original vor der Covid-19-Pandemie erschienen, zur rechten Stunde. Es heißt: „Die Kunst des Ausruhens. Wie man echte Erholung findet“.

Wir leben in einem Zeitalter der Selbstsorge, konstatiert die BBC-Journalistin, und doch leiden viele an einem Ruhedefizit. Dabei dient Ausruhen nicht nur unserem Wohlbefinden, sondern auch der Produktivität.

Der Aufbau ihres Buchs orientiert sich an einer Studie, an der 18.000 Menschen in 135 Ländern teilgenommen haben, die eine Top-Ten des Ausruhens erstellten. Diese wird von Hammond im Countdown-Verfahren von Platz zehn bis eins in den Kapiteln „Achtsamkeit“, „Fernsehen“, „Tagträumen“, „Ein schönes heißes Bad“, „Ein langer Spaziergang“, „Nichts Besonderes tun“, „Musik hören“, „Ich möchte allein sein“, „Zeit in der Natur verbringen“ und „Lesen“ abgehandelt.

Sie selbst sei nicht besonders gut im Ausruhen, gibt die Autorin zu. Vielleicht klingt ihr Aufruf, sich zu entspannen, gerade deswegen so glaubwürdig. Ausruhen erfasse alle erholsamen Tätigkeiten, denen wir im Wachen nachgehen, lautet ihre Definition. Aber eigentlich bedeute es eine Pause zwischen zwei Aktivitäten. Beim Ausruhen gehe es nicht nur um den Körper, sondern auch um den Geist, sprich das Geplapper der Gedanken und die Achterbahnfahrt der Emotionen, die man mit Achtsamkeitstraining entschleunigen könne.

Am meisten überrascht hat Hammond, dass Fernsehen es nur auf Platz neun geschafft hat. Sie bricht auf entspannte Weise eine Lanze für diese verpönte Freizeitbeschäftigung. Ihr Buch ist, obwohl es sich manchmal zu sehr an Studien entlanghantelt, leicht zu lesen – und verschafft einem gleichzeitig die Befriedigung, mit Platz eins der Top-Ten, dem Lesen eines Buchs, schon einen großen Schritt in die richtige Richtung getan zu haben.

Kirstin Breitenfellner in Falter 18/2021 vom 07.05.2021 (S. 35)

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Produktdetails
Mehr Informationen
ISBN 9783832181499
Erscheinungsdatum 12.04.2021
Umfang 320 Seiten
Genre Sachbücher/Angewandte Psychologie
Format Hardcover
Verlag DuMont Buchverlag
Übersetzung Silvia Morawetz, Theresia Übelhör
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