Ringo, ich und ein komplett ahnungsloser Sommer

von Judith Burger

€ 14,40
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Empf. Lesealter: ab 10 Jahre
Verlag: Gerstenberg Verlag
Format: Hardcover
Genre: Kinder- und Jugendbücher/Kinderbücher bis 11 Jahre
Umfang: 176 Seiten
Erscheinungsdatum: 25.01.2021


Rezension aus FALTER 11/2021

Der beste Freund ist nicht mehr zu erkennen

Asta fährt dem schönsten Sommer aller Zeiten entgegen. Der Zug wird sie in die deutsche Kleinstadt Geschrey bringen, wo ihr bester Freund Ringo wohnt. Mit ihm will sie im See baden, Schlumpfeis essen, abhängen, weil: „Mit Ringo ist nichts blöd.“ Und Asta wird das erste Mal auf der Bühne stehen, im Sommertheater, das ihre Eltern in dem kleinen Ort jedes Jahr inszenieren.

Doch dann kommt alles anders. Ringo ist jetzt so groß und benimmt sich komisch. Im Eissalon haben sie Schlumpfeis ausgemustert, und Astas erste Schauspielversuche enden in Peinlichkeit. Stattdessen entpuppt Ringo sich als neuer Star der Waldbühne. Na toll. Von der Leipzigerin Judith Burger sind schon „Gertrude grenzenlos“ (2018) und „Roberta verliebt“ (2019) gut angekommen. Auch jetzt schreibt sie über die emotionalen Höllen, durch die (früh)pubertierende Menschen nun mal müssen.

Was Asta immer freute, fühlt sich mit zwölf, beinah 13 plötzlich hohl an. „Bin ich überhaupt noch die Asta, die ich kenne?“, fragt sie sich. Doch es ist nicht alles schwer, schließlich leuchten Ringos Augen grüner denn je. In den Büschen knispelt es, die Rollen des geklauten Einkaufswagens, mit dem die beiden durch die nächtlichen Straßen kurven, rattern. Und tief im See entdeckt Asta ein Unterwasserwäldchen. Am Ende wird es doch noch ein guter Sommer – der mit dem letzten Satz des Buchs einen würdigen Abschluss findet.

Gerlinde Pölsler in FALTER 11/2021 vom 19.03.2021 (S. 28)


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