Die Keck

Chronik, Eine Familie in Südmähren und genealogische Irrwege
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Kurzbeschreibung des Verlags:

Das Buch „Die Keck – eine Familie in Südmähren“ ist vordergründig eine genealogische Studie mit Seitenblicken auf das geographische und historische Umfeld. Das Personenverzeichnis bringt Ahnenforschern auch Zugriff auf andere südmährische Familien, aus denen Frauen eingeheiratet haben.
Das Buch ist aber mehr als bloß eine Familiengeschichte; es beinhaltet auch heimatkundliches Material über Eisgrub, Neudek, Feldsberg und Voitelsbrunn, Orten in der versunkenen Welt Südmährens, wo bis 1945 Deutsche und Tschechen nebeneinander lebten und untereinander heirateten.
Zunächst wird die Herkunft und Bedeutung des Namens Keck untersucht und auf seine frühen Träger eingegangen; der Bogen spannt sich vom Rheinland bis an die ungarische Grenze. Der Name ist das Bindeglied zu den nächsten Kapiteln.
Im Kapitel über den Bürgermeister Keck taucht man ein in die Wende vom Mittelalter zur Neuzeit, als die Wiener Bürger zum letzten Mal vergeblich versuchten, ihre Rechte gegenüber dem aufkommenden Absolutismus der Landesherren zu verteidigen. Man begegnet Marx Treytz-Saurwein, dem Mitarbeiter am „Weiß Kunig“ und anderen autobiografischen Werken Kaiser Maximilians, der zuletzt Kanzler der niederösterreichischen Lande war. Ein Erbschaftsstreit vermittelt einen Einblick in das Rechts- und Prozesswesen der frühen Neuzeit. Ferner werden die erste Belagerung Wiens durch die Türken in Jahre 1529 und die Jahre danach behandelt.
Der Gleichklang von Namen führt den Forscher, wie der Untertitel zum Ausdruck bringt, oft in die Irre. Man wird Zeuge eines Wappenschwindels, mit dem Familienmitgliedern eine adelige Abkunft vorgegaukelt wurde.
Die Geschichte dieser adeligen Familie führt zurück in die zweite Hälfte des 16. Jahrhunderts zu Kaiser Maximilian II. und zu Rudolf II. als Prag die Hauptstadt des Heiligen Römischen Reiches war. Man liest über einen wenig bekannten Feldzug gegen die Türken, der zumindest das Gleichgewicht der Kräfte in Ungarn für einige Jahre festigte.
Ein kurzer Abriss beschäftigt sich auch mit Trägern des Namen Keck in den Vereinigten Staaten, wo für sie eine eigene Internetseite eingerichtet ist. Deren markantester Vertreter war der Bildhauer Charles Keck, dessen patriotische Monumente in vielen amerikanischen Städten stehen.
Den Abschluss bilden schließlich der Abdruck der Beneš - Dekrete und eine kurze Darstellung der Ereignisse in Südmähren in den Jahren 1945 und 1946.

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Produktdetails
Mehr Informationen
ISBN 9783850285155
Ausgabe 1., Aufl.
Erscheinungsdatum 01.02.2011
Umfang 268 Seiten
Genre Geschichte/Kulturgeschichte
Format Buch
Verlag Berger & Söhne, Ferdinand
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