Topographie der Shoah
Gedächtnisorte des zerstörten jüdischen Wien

von Dieter J. Hecht, Eleonore Lappin-Eppel, Michaela Raggam-Blesch

€ 29,90
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Verlag: Mandelbaum
Genre: Sachbücher/Geschichte/Zeitgeschichte (1945 bis 1989)
Umfang: 380 Seiten
Erscheinungsdatum: 05.06.2015

Rezension aus FALTER 36/2015

Durchs zerstörte jüdische Wien

Es ist bloß ein Steinwurf von der Falter-Redaktion bis zum ehemaligen Hotel Metropol. Nach dem „Anschluss“ 1938 hatte die Gestapo dort ihre Zentrale in Wien eingerichtet, um tausende Menschen zu verhören und zu foltern. Heute erinnert dort eine Gedenktafel an die Verbrechen, viele Tatorte der Nazi-Gräuel geraten aber ins Vergessen. Das umfangreiche Werk „Topographie der Shoa“ ruft sie wieder in Erinnerung. Etwa die gefürchtete „Mistgstätten“, der einst größte Müllplatz von Wien auf dem Areal der Uno-City – hier ließ die Stadt Wien 1939 rund 170 jüdische Zwangsarbeiter schuften. Oder die Castellezgasse im zweiten Bezirk, von wo die Stadt Juden deportierte und in den Tod schickte. Das Buch verwebt Wiens dunkle Geschichte mit den Erfahrungsberichten der jüdischen Opfer und dokumentiert penibel den Nazi-Terror in Wien.

Benedikt Narodoslawsky in FALTER 36/2015 vom 04.09.2015 (S. 20)


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