StaatsKapitalismus

PROKLA 208 / 52. Jg., Heft 3, September 2022
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Kurzbeschreibung des Verlags:

Aktuelle Transformationen der globalen Ökonomie wie der Aufstieg des chinesischen Staatskapitalismus oder die – scheinbar? – prominentere Rolle staatlicher Wirtschaftspolitiken werfen Fragen auf: Wie verändert sich Staatlichkeit im globalisierten Kapitalismus, und gibt es einen »neuen« Staatskapitalismus? Lässt sich gar von einer »Rückkehr des Staates« in den Zentren sprechen, festgemacht etwa an staatlichen Eingriffen während der Coronakrise, grünen Transformationsstrategien oder dem Bedeutungsgewinn von staatlich organisierten Unternehmensformen auch außerhalb Chinas? Die PROKLA untersucht die Aktualität der Rede vom Staatskapitalismus und analysiert, wie sich das Verhältnis von Staat und Kapital, die Rolle von Staatlichkeit in der Organisation des Ökonomischen jenseits einer Staat-Markt-Dichotomie verstehen lässt. Wie veränderte sich das Verhältnis von Staatlichkeit und Kapital in den Zentren historisch? Wie unterscheidet sich die Rolle des Staates in der Organisation des Wirtschaftens zwischen den als staatskapitalistisch bezeichneten Ökonomien und den marktliberalen? Welche Klassenverhältnisse und Kapitalfraktionen gehen innerhalb der Staats-Zivilgesellschafts-Komplexe und auf globaler Ebene mit einer veränderten Rolle von Staatlichkeit einher?

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Produktdetails
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ReihePROKLA. Zeitschrift für kritische Sozialwissenschaft
ISBN 9783865059086
Erscheinungsdatum 05.09.2022
Umfang 196 Seiten
Genre Sozialwissenschaften allgemein
Format Taschenbuch
Verlag Bertz und Fischer