Philosophie hilft!

Alltag und Theorie zwischen Sokrates und Freud in der Philosophischen Praxis Märzstraße
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Kurzbeschreibung des Verlags:

Ein Praktiker berichtet von seinen Klienten und dem Nutzen der Philosophie.
Diese Praxis hat wenig mit der aktuellen akademischen Philosophie zu tun und basiert doch auf Wittgensteins Bestimmung der Grundform eines philosophischen Problems: „Ich kenne mich nicht aus.“
Zur Konjunktur der Philosophie in krisenhaften Zeiten gehört die wachsende Anzahl „Philosophischer Praxen“. Der Autor berichtet, wie er sich als Philosoph in einen Dienstleister verwandelt hat. Er besann sich auf die ursprüngliche Aufgabe seiner Disziplin, verstanden als jahrtausendealte Kulturtechnik: Die Unterstützung der Klienten bei der „Sorge um sich selbst“ und beim Weg zum „guten Leben“. Der streitbare philosophierende Antiphilosoph hat daraus die Konsequenzen gezogen:
Sinnloses Wissen über Bord werfen, die Moderne akzeptieren und den Kanon in seiner Widersprüchlichkeit als Werkzeugkiste zu benutzen.
Wer sind die Menschen, die eine Philosophische Praxis aufsuchen, was sind ihre Motive, wie lange dauert es, bis ein nachhaltiger Veränderungsprozess stattgefunden hat? Und was geschieht dabei? Pfabigan stellt ein Set von Techniken und Methoden vor, mit dem er seinen Klienten zu einem geänderten Selbstbild verhilft – und damit zu neuen Lebensoptionen.

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FALTER-Rezension

Wer sich am Arbeitsplatz gemobbt fühlt oder an seinem Lebensplan zweifelt, kann sich nicht nur an Psychologen oder Psychotherapeutinnen wenden, sondern auch an Philosophinnen und Philosophen. Alfred Pfabigan, emeritierter Professor für Politikwissenschaft und Philosophie, erzählt Geschichten aus seiner philosophischen Beratungsstelle in der Wiener Märzstraße. Man mag hin und her gerissen sein zwischen dem Dogma evidenzbasierter Behandlung seelischer Leidenszustände und der Überzeugung, dass gerade Philosophie das breiteste Wissen über das Wesen des Menschen bietet. Interessant zu lesen ist das allemal.

Pfabigan schildert, wer mit welchen Problemen kommt, wie demjenigen im philosophischen Dialog mit den Betrachtungen großer Denker von Sokrates bis Freud geholfen werden kann – und wie er selbst zu dem ungewöhnlichen Job kam.

Andreas Kremla in Falter 49/2021 vom 10.12.2021 (S. 34)

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Produktdetails
Mehr Informationen
ISBN 9783869400341
Erscheinungsdatum 28.09.2021
Umfang 234 Seiten
Genre Sachbücher/Philosophie, Religion/Philosophie
Format Taschenbuch
Verlag vitolibro Vito von Eichborn
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