Nachts

von Wolf Erlbruch

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Verlag: Peter Hammer Verlag
Format: Hardcover
Genre: Kinder- und Jugendbücher/Erzählerische Bilderbücher
Umfang: 26 Seiten
Erscheinungsdatum: 01.03.2000

Fons ist hellwach. 'Ich will in die Nacht!', denkt er. Aber allein traut er sich nicht. Papa muss mit. Auf ihrem Spaziergang durch die nächtliche Stadt beteuert der verschlafene Vater, dass es in der Dunkelheit doch gar nichts zu sehen gibt. Aber Wolf Erlbruchs Bilder zeigen, was nur Kinderaugen im Dunkeln entdecken. LUCHS und Jahres-LUCHS der Jury von Zeit und Radio Bremen, Nominierung für den Deutschen Jugendliteraturpreis, Troisdorfer Bilderbuchpreis 2000. Wolf Erlbruch, geboren 1948, studierte Grafik-Design und war als Illustrator in der Werbebranche tätig, bevor er Ende der 80er Jahre begann, Kinderbücher zu schreiben und zu illustrieren. Er ist Professor an der Bergischen Universität Wuppertal. Neben zahlreichen Auszeichnungen erhielt Wolf Erlbruch 2003 den Gutenbergpreis der Stadt Leipzig für seine Gesamtwerk und den Sonderpreis des Deutschen Jugendliteraturpreises. Im Peter Hammer Verlag erschienen u.a.: „Vom kleinen Maulwurf, der wissen wollte, wer ihm auf den Kopf gemacht hat“ (Text: Werner Holzwarth), „Die fürchterlichen Fünf“, „Leonard“, „Das Bärenwunder“ (Deutscher Jugendliteraturpreis 1993), „Die Werkstatt der Schmetterlinge“ (Text: Gioconda Belli), „Frau Meier, die Amsel“, „Die Menschenfresserin“ (Text: Valéry Dayre), „Nachts“, „Am Anfang“ (Text: Bart Moeyaert) „Die große Frage“ und die Kinderzimmerkalender (1994-99, 2004-11).

Rezension aus FALTER 13/2000

Wuppertal, bist du großer Söhne: Neben Freejazz-Größen wie Peter Brötzmann und Peter Kowald und dem fantastischen Zeichner/Erzähler Eugen Egner ist vor allem Wolf Erlbruch zu nennen. Der Chefkönig der Buchillustration zwischen Wuppertal, Wisconsin und Wladiwostok hat sich diesmal ein "Neues ABC Buch" seines Landsmannes Karl Philipp Moritz (1756-1793) vorgenommen. Erzählte Moritz in seinem berühmten Entwicklungsroman "Anton Reiser" von der Lust und Sucht des Lesens, so legt der hier ganz seiner pädagogischen Mission ergebene Klassiker/Aufklärer den jungen Abc-Schützen nicht nur die Kulturtechnik des Lesens ans Herz, sondern stellt diesen gleich die fünf Sinne, die Einrichtung des Lebens und der gesamten zivilisierten Welt in "behutsam modernisierten" Sätzen von größter Klarheit, Schlichtheit und Humorfreiheit vor: "Ich will in diesem kleinen Buch fleißig lesen lernen, damit ich noch mehr Bücher lesen kann, wodurch ich klüger werde."Ob man bei der Lektüre von "Nachts" klüger wird, sei dahingestellt. Jedenfalls geht es in Erlbruchs eigener Geschichte deutlich lockerer zu als in Moritz' alphabetischer Systematik: In zwölf witzig-poetischen Bildern wird die Behauptung des verschlafen an der Hand seines Sohnes Fons durch die nächtliche Stadt taumelnden Vaters, es sei "überhaupt nichts los in der Nacht", eindrucksvoll widerlegt.

Klaus Nüchtern in FALTER 13/2000 vom 31.03.2000 (S. 66)

Weiters in dieser Rezension besprochen:

Neues ABC Buch (Karl Philipp Moritz)

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