represent what ... Performativität von Identitäten im HipHop

von Stefanie Menrath

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Verlag: Argument
Erscheinungsdatum: 01.01.2001

Rezension aus FALTER 41/2001

Deutsche Soziologen haben die Technokultur als Spielwiese, pardon, Forschungsgebiet entdeckt. Der Sammelband "Techno-Soziologie. Erkundungen einer Jugendkultur" leistet etwa eine "fetisch-basierte Analyse" der Techno-Kultur und wartet mit einem Text über "Techno als säkulare Liturgie" auf. Die Qualität der Aufsätze schwankt beträchtlich, und überhaupt stellt sich die Frage, ob Wissenschaftler, die ganz offensichtlich von Techno als Musik keine Ahnung haben, über Techno als Kultur schreiben dürfen. Besser also noch einmal "Rave" von Rainald Goetz lesen.Wie eine gelungene Studie über Jugendkultur und Musik aussehen kann, zeigt Stefanie Menraths Arbeit "represent what Performativität von Identitäten im HipHop". Goldrichtig die Entscheidung, anstatt vieles nur anzureißen, ein Gebiet erschöpfend abzuhandeln. Dass dieses mit den sich ständig im Wandel befindenden Identitäten im HipHop und den Chancen für Jugendliche, durch Teilnahme an diesen Prozessen zu einer eigenen Stimme zu gelangen, auch noch interessant ist, macht das Buch nur umso erfreulicher. Und nicht zuletzt ist die Autorin um eine begriffliche Klarheit und Präzision bemüht, die sie von der Schwammigkeit vergleichbarer Jugendkulturstudien deutlich abhebt.

Sebastian Fasthuber in FALTER 41/2001 vom 12.10.2001 (S. 39)

Weiters in dieser Rezension besprochen:

Techno-Soziologie (Ronald Hitzler, Michaela Pfadenhauer)

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