Die radikalisierte Gesellschaft

Von der Logik des Fanatismus
Derzeit nicht lieferbar
Kurzbeschreibung des Verlags:

Wir werden immer radikaler. Nicht nur in unseren oft verhängnisvollen Reaktionen auf politische Herausforderungen, sondern auch im Alltag: Wir lassen all unsere Energie in die Körper- und Selbstoptimierung fließen, meinen als Veganer die Welt zu retten oder sondern uns als Reiche in Gated Communities von der Gesellschaft ab. Der Sozialpsychologe Ernst-Dieter Lantermann erforscht seit Jahrzehnten, wie sich Menschen in unsicheren Situationen verhalten. Er fragt nach den Wurzeln des allgegenwärtigen Fanatismus - und nach Möglichkeiten, das vielfach bedrohte Selbstwertgefühl zu stärken.



weiterlesen
FALTER-Rezension

Worte sind Waffen und Terror beginnt im Kopf

Die Rhetorik des radikalen Islams, europäische Traditionen des Terrors und Fanatismus im Alltag – drei Bücher zum Terror, der in den Köpfen und Herzen beginnt und den Frieden und den sozialen Zusammenhalt gefährdet

Allahu akbar! So lautet der Ruf, den die meisten Attentäter und Selbstmordterroristen während der Tat ausstoßen. Der schon seit mindestens einem Jahrzehnt dominante Terror, den man sich geeinigt hat, islamistisch zu nennen, wird aber nicht nur von Worten begleitet, sondern auch vorbereitet. Man nennt es Propaganda.
Und jedem Terroranschlag folgt schließlich eine Wortspende: das Bekennerschreiben oder -video, derzeit vornehmlich des Islamischen Staats (IS), der sich, wie die Öffentlichkeit vermutet, mehr Attentate auf seine Fahnen schreibt, als er in Auftrag gegeben hat.

Worte sind Waffen
„Die Sprache des Terrors. Warum wir die Propaganda des IS verstehen müssen, um ihn zu bekämpfen“ heißt das neue, so bedrückende wie erhellende Buch des französischen Philosophen Philippe-Joseph Salazar, geboren 1955 in Casablanca und Schüler von Jacques Derrida, Roland
Barthes und Emmanuel Levinas.
Darin versucht Salazar die in Talkshows derzeit wohl meistgestellte Frage zu beantworten: Warum zieht der IS so viele junge Menschen an, die den Dschihad einem Leben in Sicherheit, einem gemäßigten Islam oder der Arbeit bei einer humanitären Hilfsorganisation vorziehen?
Zu ihrer Beantwortung sei es notwendig, meint er, die Wortgewalt und Überzeugungskraft des Dschihadismus nachzuvollziehen – denn man könne ein rhetorisches Modell nur bekämpfen, wenn man verstanden habe, wie es funktioniere.
Die Rhetorik des IS, lautet seine Hauptthese, erzeugt mit einer Mischung aus Schlichtheit und Schwulst einen heiligen Ernst, gegen den der Westen mit seinem Wohlstand, seiner Wertescheu und Langeweile nicht ankommt.
Es beginnt mit der schlichten Schlagkraft des Rufs „Allahu akbar!“, der nicht nur Terroranschläge, sondern auf Propagandavideos auch Enthauptungen, Steinigungen und Fensterstürze durch den IS begleitet, die damit in der Interpretation von Salazar als „Akt des Glaubens“ verübt werden.
Auch das islamische Glaubensbekenntnis besteht aus einer unschlagbar kurzen Formel und kann ohne theoretische Vorbereitung und Gewissensprüfung abgelegt werden: „Ich bezeuge: Es gibt keinen anderen Gott als Allah, und ich bezeuge, dass Muhammad der Gesandte Allahs ist.“
Es strukturiert in seiner Einfachheit alle Wortäußerungen des IS und des Dschihadismus, meint Salazar.

Arabeske und Analogie
Auf der anderen Seite zeichnet sich die arabisch-islamische Redekunst durch ihre Blumigkeit aus. Sie ist dekorativ und didaktisch, aber nicht logisch im westlichen Sinne. Mehrfache Wiederholungen etwa gelten schon als Beweis, Erlaubtes und Verbotenes wird nicht durch Recht und Debatte, sondern Überlieferung und Analogiebildung bestimmt.
„In den Reden des Kalifats ist demnach eine Logik am Werk, die nichts mit dem zu tun hat, was wir in der Politik für logisch, vernünftig und überzeugend halten“, so Salazars Befund. Im Gegenteil: Sie erscheint uns pervers oder verrückt und steht im Widerspruch zum westlichen Rationalismus, dessen Sprache „vergleichsweise steril, rhetorisch banal und ohne jede Poesie“ daherkommt.
Salazar analysiert die Gründungs­rede des „Kalifen“ al-Baghdadi in der großen Moschee von Mossul, die nicht zufällig am amerikanischen Nationalfeiertag des
4. Juli gehalten wurde, sowie seinen Auftritt, der ohne jede Theatralik und Effekthascherei auskam – mit der Forderung nach absolutem Gehorsam und eben jenem Ernst, der den IS so interessant für sinnsuchende Jugendliche macht.
Darüber zu lästern oder zu lachen führt am Problem vorbei, darauf insistiert Salazar. Denn in Hinblick auf diesen „Staat“, der auf die Weltherrschaft ausgerichtet ist, kann es seiner Meinung nach keine Beziehungen geben, sondern nur Kräfteverhältnisse. „Das Kalifat versetzt uns in die Realpolitik zurück. Wir sind aufgefordert, unseren Wortschatz daran anzupassen.“

Die Verzauberung der Gewalt
Das heißt für ihn: sich geistig und rhetorisch zu „bewaffnen“ und keine schleichende „Koranisierung“ des öffentlichen Diskurses zuzulassen, sondern auf der Sprache „unserer Diskursgemeinschaft“ zu beharren: etwa Gott statt Allah zu schreiben und den IS nicht Staat zu nennen, sondern Kalifat, und seine Kämpfer nicht Terroristen, sondern Soldaten bzw. Partisanen. Denn das Kalifat sieht sich im Krieg mit Europa und dieses bereits als seine Provinz an, in der die eigene Guerilla kämpft.
Soziale, ökonomische und schulische Marginalisierung reichen Salazar als Erklärung für den massenhaften Zulauf zum Kalifat nicht aus. Denn Dschihadisten seien „nicht zwingend dumm, minder­begabt, marginalisiert, gescheitert und ausgegrenzt“, sondern oft Söhne und Töchter aus gutem Haus.
Die Propaganda des Kalifats sei klar auf kluge junge Menschen zugeschnitten, die in ihrem Wunsch nach Grenzüberschreitung von selbst ihren Weg zu radikalen Vereinigungen wie dem Kalifat fänden, das auf Qualität, Heroismus, Gewalt, den Appell und die Transzendenz setze, während der Westen nur Quantität, Langeweile, Überredung und den Dialog zu bieten habe.
Dem westlichen Marketing setze das Kalifat eine Ästhetik des Ideals entgegen. Salazar analysiert seine Internetvideos und kommt zu dem Schluss, dass sie eine neue, populistische „Verzauberung“ bieten und den Weg von der Ästhetik zur Tat bahnen. Dieser Verzauberung werde man nicht Herr, indem man sie verdamme oder banalisiere, sondern nur, indem man sie – etwa an Schulen – gnadenlos analysiere, meint er.

Opferpriester und Islamophobie
Da Europa im Prozess der Säkularisierung aber den Sinn für das gewalttätige Heilige verloren habe, verstünden wir seine Sprache nicht mehr. „Wir glaubten, wir hätten das Böse und das Opfer aus der Politik vertrieben. Nun sind sie wieder da, und zwar unwiderruflich.“
Der Terrorist stehe uns „im Ornat sowohl der militärischen als auch der religiösen Macht“ gegenüber. Die eingangs beschriebene Inszenierung des Terrorakts, bestehend aus Ankündigung, Warten, Opferung und Kommentar, lasse sich deswegen auch als Ritual verstehen.
Im Westen hingegen werde die Gewalt aus der Öffentlichkeit verbannt, indem Attentäter regelmäßig als ruhige, unauffällige Männer beschrieben würden, die sich in Kürze „radikalisiert“ hätten, wenn sie nicht gleich für krank erklärt würden – Erklärungen zur Beruhigung der Bevölkerung, moniert Salazar.
Sie sprechen der Religion ihren Einfluss ab und haben für Kritik am Islam das Unwort Islamophobie erfunden, um sich nicht mit ihr auseinandersetzen zu müssen.
„Dieser unerbittliche Terrorismus wirft uns auf den Ausgangspunkt zurück“, lautet Salazars Fazit, „den Punkt, an dem der Mensch dem Menschen ein Wolf ist.“
Sollte es zu Verhandlungen mit dem – erst im Sommer 2014 gegründeten, also nicht einmal zwei Jahre alten – Kalifat kommen, reiche es nicht aus, des Arabischen mächtige Diplomaten zu entsenden, betont er, sondern man werde „islamisch denken, sprechen und argumentieren und sich rhetorisch auf Augenhöhe mit dem Gegner begeben müssen“. Mit seinem Buch gibt er dazu einen Leitfaden.

Herostraten und Nihilisten
Während Salazar auf der Differenz des religiös begründeten zum westlichen, oft persönlich motivierten Terror etwa von Amokläufern beharrt, stellt Najem Wali auf deren Gemeinsamkeiten ab. Und kommt trotzdem zu vergleichbaren Schlussfolgerungen.
Najem Wali wurde 1956 im irakischen Basra geboren, lebt seit 1980 in Deutschland und veröffentlichte zahlreiche Romane. Sein Essay „Terror im Kopf“ beginnt mit den Selbstmordattentaten von vier deutschen Dschihadisten ohne Migrationshintergrund in Bagdad, dem besorgten Anruf seiner Schwester, die dort lebt und wissen will, was da los sei, und seiner eigenen, erschreckenden Vermutung, dass die Terroristen aus Langeweile gehandelt hätten.
Auch Wali stellt die Kardinalfrage nach den Motiven von Attentätern aus wohlhabenden Gegenden und kommt zu dem Schluss, dass der Terror so alt sei wie der Mensch. Seine Suche nach den Wurzeln des Terrors beginnt mit der Geschichte des Herostratos, der im vierten Jahrhundert vor Christus den Tempel von Ephesos zerstörte, um damit berühmt zu werden.
Wali analysiert Jean Paul Sartres Erzählung „Herostrat“ aus dem Band „Die Mauer“ von 1939, wo ein gewisser Paul Hilbert den Plan fasst, auf die Straße zu gehen und wahllos auf Menschen zu schießen, und vergleicht ihn mit „radikalen Islamisten“, die seiner Meinung nach zu Unrecht so bezeichnet werden.
„Denn was diese Menschen in Wahrheit tun, ist, ihrem eigenen Nihilismus eine islamische Bedeutung zu verleihen. Es sind ,islamische Nihilisten‘ und keine ,nihilistischen Islamisten‘, ja, sie müssen als ,muslimische Mörder‘ und nicht als ,mörderische Muslime‘ bezeichnet werden.“ Viele dieser neuen Terroristen hätten nie Moscheen besucht und sich im Internet oder Gefängnis „radikalisiert“.

Mord ist Mord
„Am Ende ist Mord immer nur Mord“, lautet sein Fazit. Dessen Motive findet er – nicht unähnlich zu Salazar – in Größenwahn und Geltungssucht, dem Wunsch nach einem Bruch mit der gähnenden Leere eines Lebens in Sicherheit und Wohlstand.
Wali versucht sich in der These, dass es Menschen gibt, „die den Fanatismus brauchen, um dem Bösen in ihrem Inneren freien Lauf zu lassen“. Um das zu beweisen, zieht er die französische Fremdenlegion heran, in der sich junge Männer legal verdingen können, um „offiziell sanktioniert“ in Ländern zu morden, mit denen sie nicht das Geringste zu tun haben. In ihrer Motivation findet Wali keinen Unterschied zu jener von Dschihadisten, außer dass Rohheit, Brutalität und Gnadenlosigkeit in der Fremdenlegion verlässlich und gut bezahlt werden. Und er erzählt die Geschichten zweier junger Männer, deren Namen er vertauscht, um seine These zu veranschaulichen.
Den Ursprung des Terrors in der Moderne macht er in der „unmittelbar blutigsten Revolution der ganzen Menschheitsgeschichte“ aus, der französischen. Anhand von Georg Büchners Drama „Dantons Tod“ (1835) und Fjodor Dostojewskis Roman „Die Dämonen“ (1872) analysiert er die Rolle von Eliten und Klerikern beim organisierten Morden sowie die Struktur von Terrororganisationen, die ihre eigenen Kinder fressen – wieder so eine Parallele zum IS bzw. Kalifat.

Ennui und Öl
Zeitlich parallel zur Französischen Revolution entwickelte sich der saudi-arabische Wahabismus, der den arabisch-islamischen Terror erfand – für Wali „die Initialzündung einer Schreckensherrschaft des Terrors im Nahen Osten, deren vergiftete Früchte wir bis heute ernten“. Die Gründe für das Aufkommen des radikalen Islams in der Welt benennt er mit einem Wort: „Öl.“
Ennui und Öl, Annehmlichkeiten, Privilegien und der Wunsch nach Rache: Diese banalen Ingredienzien reichen Wali als Erklärung aus – Religion braucht es da keine. Entscheidend sind für ihn der Entschluss und die Freiwilligkeit – und nicht die religiösen oder politischen Ziele, hinter denen nach seiner Sicht immer private stecken.
Und er kommt zu dem traurigen Schluss, dass „das Böse offenbar ein fester Instinkt des Menschen ist, während das Gute nicht mehr als eine Haltung ist. (…) Und was das Böse in ihm zügelt, ist allein seine Entscheidung für das Gute oder seine eigene überzeugte Ablehnung des Bösen.“
Auch wenn das nicht die ganze Wahrheit ist, weil der Altruismus dem Menschen genauso angeboren ist wie der Egoismus, so ist dies doch zumindest die Seite der Medaille, über die in der Öffentlichkeit gerne geschwiegen wird und die deshalb verdient, in die Debatte über das Wesen des Menschen hineinreklamiert zu werden.

Unsicherheit und Aggression
Und was hat das alles mit uns zu tun, uns anscheinend normalen, nicht bösen, nicht radikalisierten Menschen?
Sehr viel, meint der emeritierte Psychologieprofessor Ernst-Dieter Lantermann. „Die radikalisierte Gesellschaft. Von der Logik des Fanatismus“ heißt sein Buch, das sich auf die Spuren der Radikalisierung in Otto Normalverbraucher begibt – und den fanatischen Islam in seiner Analyse außen vor lässt.
Die Gründe für die zunehmende Radikalisierung auch im Westen sieht Lantermann in den Anforderungen der modernen Gesellschaft, die wenig Halt bietet, ein hohes Maß an Eigenverantwortung fordert und dadurch eine „permanente und umfassende Verunsicherung“ zur Folge hat, bestehend aus dem Gefühl von sozialer Machtlosigkeit, Normenverlust und Vereinsamung und mündend in Dauergereiztheit, Wut und Aggressionsbereitschaft.
Um die Kontrolle über das eigene Leben zurückzuerlangen, nehmen immer mehr Menschen Zuflucht bei radikalen Haltungen und Tätigkeiten bis hin zu fanatischen Weltanschauungen, lautet Lantermanns Kernthese.
„Woran liegt es, dass manche Menschen an diesen Herausforderungen scheitern, andere dagegen voller Tatendrang das Beste daraus machen?“ Lantermann und seine Kollegen haben dazu zwischen 2003 und 2011, also vor den sich überstürzenden und eine Vielzahl von Menschen zusätzlich verunsichernden Ereignissen seit der Flüchtlingswelle im Sommer 2015, mehrere tausend Menschen interviewt.

Der innere Fanatismus
Ihre Ergebnisse sind nicht überraschend. Am besten zurande kommen mit der neuen Verunsicherung die Selbstbewussten. Die anderen, die Beleidigten, Verhärteten und Verbitterten, finden neue Sicherheit in Selbstgerechtigkeit, Selbstoptimierung, Schaffung eines Wir-Gefühls und Schwarzweißdenken, Verabsolutierung von Positionen und Zielen sowie durch konfirmatorisches Denken, das nur das wahrnimmt, was ins eigene Weltbild passt.
Als Beispiele führt er einheimische Fremdenhasser, Fitnessfanatiker und Selftracker, Veganer und militante Tierschützer sowie radikale Abtreibungsgegner an, die sich eine eigene Welt schaffen, in der sie genau wissen, „was richtig und falsch ist und auf welcher Seite man zu stehen hat“.
Viele dieser Strategien – die Lantermann mit dem Monsterbegriff „selbstwertdienliche Unsicherheitsreduktion“ belegt – haben nichts mehr mit Politik zu tun, sondern wenden sich nach innen. Alle zusammen gefährden den sozialen Zusammenhalt und führen zu einer Verhärtung der Fronten, wie sie sich derzeit selbst zwischen Gemäßigten – etwa dem linken und konservativen Lager der politischen Mitte – beobachten lässt.
Gegen Schluss des Buchs wiederholen sich seine Thesen, die mühelos in einem Essay oder längeren Interview auszuführen gewesen wären. Auch würde man sich an manchen Stellen eine detailreichere Darstellung der Fallbeispiele wünschen, die auch Widersprüche und Paradoxa offenlegt und nicht alle realen Probleme und Bedrohungen mit mangelndem Selbstwert wegerklärt.
Trotzdem verdienen es seine Kernaussagen, in die Diskussion über Terror und Fanatismus miteinbezogen zu werden, denn: Fanatisch sind nicht immer nur die anderen, sondern, wie Lantermann eindrucksvoll zeigt, immer öfter auch wir selbst.

Signaturen des Fanatismus
Zu Recht nimmt Lantermann in den letzten Kapiteln auch die heimischen Eliten ins Gebet, deren Mitglieder vermehrt dazu neigen, sich in die Position des erschöpften Wertnostalgikers à la Peter Sloterdijk einzuigeln, in Gated Communities zu verschanzen oder die Lösung aller Probleme im Körper zu suchen: in seiner Optimierung via Sport und Ernährung.
Ob Terror und Fanatismus nun religiöse Ursachen haben, „bloß“ in der Natur des Menschen liegen oder durch die allgemeine Unsicherheit der westlichen Lebensweise einen zusätzlichen Nährboden gefunden haben, oder alles zusammen: Wir werden in Zukunft so viel mit ihnen zu tun haben, dass es gut ist, sich mit den Debattenbeiträgen von Philippe-Joseph Salazar, Najem Wali und Ernst-Dieter Lantermann auseinanderzusetzen, auch wenn man nicht allen ihren Argumenten zustimmt.
Auf dass, wie Lantermann seinen Zukunftswunsch formuliert, „die Signaturen des Fanatismus in modernen Gesellschaften sich nicht irgendwann in Signaturen einer im Ganzen fanatisierten Gesellschaft ­wandeln“.

Kirstin Breitenfellner in Falter 41/2016 vom 14.10.2016 (S. 32)

weiterlesen
Produktdetails
Mehr Informationen
ISBN 9783896675774
Erscheinungsdatum 03.10.2016
Umfang 224 Seiten
Genre Sachbücher/Politik, Gesellschaft, Wirtschaft/Gesellschaft
Format Hardcover
Verlag Blessing
Diese Produkte könnten Sie auch interessieren:
Line Nagell Ylvisaker, Anne von Canal
€ 13,30
John McWhorter, Kirsten Riesselmann
€ 23,70
Riccardo Altieri
€ 14,00
Monika Wohlrab-Sahr, Levent Tezcan
€ 101,80
Katharina Block, Anne Deremetz, Anna Henkel, Malte Rehbein
€ 18,00
Gerhard Schönhofer
€ 40,00
Dario Schramm
€ 14,40