Antiziganistische Zustände

Zur Kritik eines allgegenwärtigen Ressentiments
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Kurzbeschreibung des Verlags:

Antiziganismus ist ein weit verbreitetes und virulentes Phänomen, das in den westlichen Gesellschaften tief verankert ist. In nahezu allen Staaten Europas werden Menschen als 'Zigeuner' diskriminiert und teilweise verfolgt.
"Die verschiedenen Aufsätze machen sehr deutlich, wie stark die antiziganistischen Zuschreibungen und Stereotype auf Projektionen und Zuschreibungen der Mehrheitsgesellschaft an die Minderheit beruhen."
Empfehlung Fachbuch, lernen-aus-der-geschichte.de
Gleichzeitig mangelt es an politischen und theoretischen Analysen. Das gilt auch für eine linke Kritik, die oft nicht über moralische Empörung hinaus geht. Dieser Sammelband soll zu einer breiteren und differenzierteren Diskussion und Kritik des Antiziganismus beitragen. Neben unterschiedlichen gesellschaftstheoretischen Ansätzen werden internationale Fallstudien zu Italien, Kosovo und Rumänien ebenso bearbeitet wie der Bereich medialer Repräsentationen und die Verwerfungen im bundesdeutschen Gedenken an den nationalsozialistischen Massenmord. Eine Kritik der Mehrheitsgesellschaft tritt hierbei an die Stelle eines nicht selten antiziganistischen Schreibens über Roma.

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Produktdetails
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ISBN 9783897714892
Erscheinungsdatum 06.05.2009
Umfang 284 Seiten
Genre Soziologie/Politische Soziologie
Format Taschenbuch
Verlag Unrast Verlag
Herausgegeben von Markus End, Kathrin Herold, Yvonne Robel
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