31 Songs - Best of.

von Nick Hornby

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Verlag: Random House Audio
Erscheinungsdatum: 01.01.2003

Rezension aus FALTER 41/2003

Eine Frau Anfang dreißig beginnt irgendwo in Berlin im letzten Kriegsjahr ein Tagebuch zu schreiben. Sie berichtet von ihrem Leben und dem der Bewohner des Hauses, in das sie sich geflüchtet hat. Wir erleben Vergewaltigungen, gebetene und ungebetene Geselligkeit bei viel Wodka, immer neue Überlebensstrategien. Alles ist in einem beeindruckend sachlichen Ton geschrieben - und genau so wird es von Monika Lennartz auch gelesen.Der Theatermacher Malte Jaspersen führt auf eine Reise in die Heimat von Japans Exportartikel Nummer eins: Sushi. Wir besuchen Restaurants, den Fischmarkt, einen Kugelfisch-Koch, erfahren von den Lehrjahren eines Sushi-Meisters, japanischem Benimm und vom frischesten Sushi der Welt. Dazu gibt es traditionelle bis funkige Musik aus der Heimat der Köstlichkeit, versetzt mit Ess- und Kochgeräuschen. Ein Ohrenschmaus.Nick Hornby, Autor des Romans "High Fidelity", plaudert über seine Lieblingssongs. Es entstehen nicht nur Protokolle des eigenen Zugangs zu Rod Steward, Patti Smith, Bruce Springsteen u.v.m., sondern ebenso Skizzen ihrer Zeit, ihres Publikums, ihrer Bedeutung in der Geschichte des Pop. Ein Hörstück auch darüber, wie man mit Pop älter wird, samt Antworten auf die Frage, warum es gerade Popsongs sind, die wie nichts anderes auszudrücken vermögen, wer wir sind.Georg Büchner starb 1837, 23 Jahre jung, an Typhus. Die letzten zwei Wochen seines Lebens verbrachte er bei Freunden, die ihn pflegten. Er soll "immerwährend" gesprochen haben. Im Wechsel von Delirium und Klarheit kommen die Angst des jahrelang verfolgten Revolutionärs, Gedanken an die Braut, Stimmen aus seinen Schriften und immer wieder die von den Anatomiebüchern des Vaters inspirierten Gedanken über die "Physis" von Mensch und anderem zum Vorschein. Eine Sprach- und Klangkomposition aus Texten Büchners, von Martin Reinke atemberaubend gelesen und gesungen und von Siegfried Palm auf dem Cello gespielt.

Tina Thiel in FALTER 41/2003 vom 10.10.2003 (S. 39)

Weiters in dieser Rezension besprochen:

Eine Frau in Berlin (Anonyma)
Sushi. Vom Erlebnis in Japan essen zu gehen. (Malte Jaspersen)
Das Fieber (Georg Büchner)

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