50 Jahre BRAVO

von Archiv der Jugendkulturen e.V.

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Verlag: Collection Rolf Heyne
Erscheinungsdatum: 01.01.2005

Rezension aus FALTER 40/2006

Kreisch! Kreisch!

"Bravo" feiert sich zum Fünfziger mit einem vier Kilo schweren Wälzer voll Hysterie und Nostalgie.

Die kritische Würdigung des Jubilars erschien bereits letztes Jahr im Berliner Archiv der Jugendkulturen. "Nicht Bravo veränderte die Gesellschaft, sondern die Trends in der Gesellschaft veränderten Bravo", analysierte Klaus Farin dort im Vorwort zu "50 Jahre Bravo" - um aber im selben Atemzug zu erklären: "Wer etwas über ,die Jugend' oder zumindest den Mainstream, die dominanten Strömungen innerhalb der jungen Generation wissen will, der greife nicht zu klugen Studien deutscher Universitätsprofessoren, sondern abonniere die Bravo."

Am 26. August 1956 erstmals als "Zeitschrift für Film und Fernsehen" erschienen, fand das Bravo über Elvis Presley, die Beatles und die Rolling Stones bald zur Rock-und Popmusik und brachte die neuen Trends der amerikanischen und britischen Jugendkultur in Wort und vor allem Bild in deutschsprachige Jugendzimmer.

Der unglaublich opulente Bildband "Bravo 1956-2006" durchstreift die gesamte Bravo-Geschichte und enthält Abbildungen der mehr als 2600 Heftcover ebenso wie Faksimiles ausgewählter Geschichten, ergänzt um Hintergrundinformationen, aktuelle Interviews und Huldigungen einstiger und aktueller Bravo-Stars. Ein Traum für jeden ehemaligen Teenager, dessen Medienkonsum in jungen Jahren halbwegs normal verlaufen ist! Einziges Manko: Man kann keine Poster rausnehmen aus dem Buch, keine Autogrammkarten und erst recht keine Starschnitte.

Gerhard Stöger in FALTER 40/2006 vom 06.10.2006 (S. 62)


Rezension aus FALTER 34/2006

Am 26. August 1956 erschien - damals noch als "Zeitschrift für Film und Fernsehen" - die erste Ausgabe der späteren Teeniebibel "BRAVO". Anfangs wurden 30.000 Stück gedruckt, das Cover zierte Marilyn Monroe. Mit Elvis Presley und den Beatles änderte sich der inhaltliche Fokus bald in Richtung Popmusik, die Auflage vervielfachte sich. Ende der Sechziger trat schließlich der Aufklärer und Sexexperte Dr. Sommer auf den Plan. In ihrer kritischen Würdigung des rüstigen Teenieblatts zeichnen Klaus Farin und sein Berliner Archiv der Jugendkulturen die Entwicklung des BRAVO nach, untersuchen die Berichterstattung über gesellschaftliche und pophistorische Schlüsselmomente und lassen mit Dr. Martin Goldstein auch den Erfinder von Dr. Sommer bzw. Dr. Korff ausführlich zu Wort kommen.

in FALTER 34/2006 vom 25.08.2006 (S. 54)


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