Jenseits der ausgetretenen Pfade

Normüberschreitungen in der höfischen Epik vom späten 12. bis zum frühen 14. Jahrhundert
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Kurzbeschreibung des Verlags:

Strenge Hierarchie und Ordnung bestimmen vordergründig die hochmittelalterliche Gesellschaft und Kultur, während dem Unreglementierten und Anarchischen eigentlich kein Platz zugestanden wird. Trotzdem scheint sich etwa die höfische Epik dem Bann des Wilden, das gefährliches, aber auch produktives Potential entfalten kann, nicht entziehen zu können. Der vorliegende Band thematisiert, was abseits der Regeln in Details verborgen ist und hintergründig auf Entdeckung, Erforschung, Deutung oder (Re)Interpretation wartet. Damit rücken randständige Themen und Herangehensweisen in den Mittelpunkt und neue Perspektiven eröffnen die Möglichkeit, sich jenseits der ausgetretenen Pfade der Forschung zu bewegen. So spüren die Autor*innen wilden Innenwelten und unbändigen Gefühlen nach, widmen sich zwischenmenschlichem Konfliktpotential, befassen sich mit wundersamen Wesen und devianten Dingen oder nehmen wagemutige Bearbeitungen und Editionen in den Blick.

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Produktdetails
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ReiheInnsbrucker Beiträge zur Kulturwissenschaft
ISBN 9783901064579
Erscheinungsdatum 12.04.2021
Umfang 300 Seiten
Genre Sprachwissenschaft, Literaturwissenschaft
Format Taschenbuch
Verlag Universität Innsbruck Inst. f. Germanistik
Herausgegeben von Désirée Mangard, Miriam Strieder