Was macht der Kanzler eigentlich beruflich?

von Gebrüder Moped

€ 18,90
Derzeit nicht lieferbar

Verlag: MILENA
Format: Buch
Genre: Belletristik/Comic, Cartoon, Humor, Satire
Umfang: 200 Seiten
Erscheinungsdatum: 17.08.2015


Rezension aus FALTER 41/2015

Schmäh mit politischer Pointe

„Unser Justin geht nach der Schule nach Syrien? – Was macht er denn dort? – Er wird Selbstmordattentäter. – Und davon kann man leben?“ Es lebe der schnelle Gag. Die Gebrüder Moped feuern ihn aus allen Rohren. Auf jedes Thema, das gerade zum Politikum wird. Auf alle Parteien, erbarmungslos.

Seit Jahren verbreiten sich die Gags des unechten Brüderpaares viral im Netz. Mit wenigen Federstrichen kreieren sie etwa aus einem originalen Wahlplakat einen originellen Bildwitz. So lautet der Slogan auf dem SPÖ-Sujet plötzlich: „Was macht der Kanzler eigentlich beruflich?“ Und sieht dabei verdammt echt aus.

Das Humorduo hat seine Bildwitze nun zwischen zwei Buchdeckel gepresst und Satiretexte dazugeklebt. Mit viel Liebe zur Sprache rechnen sie mit allem ab, was in der Republik falsch läuft. Von B wie Bildungsstau bis X wie Xenophobie.

Benedikt Narodoslawsky in FALTER 41/2015 vom 09.10.2015 (S. 22)



Rezension aus FALTER 41/2015

Satirisches in Häppchen serviert bietet das Kabarettistenduo Gebrüder Moped in seinem Sammelband „Was macht der Kanzler eigentlich beruflich?“. Der erstaunte Leser lernt etwa, dass die Logik eine österreichische Erfindung ist. Weil: „1. FPÖ verursacht Hypo-Skandal. 2. Der Österreicher muss zahlen. 3. Was nun? 4. Der Österreicher wählt FPÖ.“ Das Buch besticht vor allem durch überraschende Fotomontagen, in denen bevorzugt Wahlplakate der FPÖ persifliert werden. Auf einem ohrfeigt eine alte Frau H.-C. Strache, darunter steht: „Die soziale Heimatdetschn“.

Daneben wird auch eine Lanze fürs Analoge gebrochen: Auf einem Foto ist klar zu sehen, dass eine Audiokassette auch zum Schneeschieben verwendet werden kann, ein Soundfile eher nicht. Das Moped-Kabarett in Buchform fällt in die Kategorien „Klolektüre“ und „Hilfreich gegen U-Bahn-Grant“ – und ist genau unter diesen Gesichtspunkten lesenswert.

Stefanie Panzenböck in FALTER 41/2015 vom 09.10.2015 (S. 36)


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