Marinus Barletius - De obsidione Scodrensi
Über die Belagerung von Skutari

von Stefan Zathammer, Hartmut Wulfram, Daniela Mairhofer, Gernot Michael Müller, Florian Schaffenrath

€ 45,00
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Verlag: Holzhausen Verlag
Format: Hardcover
Genre: Belletristik/Hauptwerk vor 1945
Umfang: 320 Seiten
Erscheinungsdatum: 07.07.2017

Kurzbeschreibung des Herstellers:

Als Mitte Mai 1478 der Vortrab des osmanischen Belagerungsheeres
im Umland der nordalbanischen Stadt Skutari auftachte, und man
von der Burg Rosafa aus in der Ebene schon die Rauchsäulen aus den
geplünderten Dörfern und Gehöften aufsteigen sah, war dies der Auftakt
für ein elf Monate währendes erbittertes Ringen, das zweifelsohne zu
den großen Abwehrschlachten der abendländischen Christenheit gegen
die Türken gehört. Sultan Mehmed II. war fest entschlossen, endlich im
Kampf um dieses letzte große venezianische Bollwerk in Albanien, das
ihm noch den Weg zur Adriaküste, und damit nach Italien, versperrte,
die Entscheidung zu suchen. Unter Aufgebot der besten Truppen,
Kriegslisten und der neuesten Waffentechnologie sollte die Stadt im
Sturm genommen werden. Daraus wurde eine sich beinahe ein Jahr lang
hinziehende drückende Belagerung, in die beide Seiten alle verfügbaren
Kräfte warfen. Der Priester und Humanist Marinus Barletius, der selbst
aus Skutari stammte, befand sich während der Belagerung in seiner
Heimatstadt. Seine Eindrücke und Erlebnisse brachte er einige Jahre
später im venezianischen Exil in einer kleinen historischen Monographie,
der Obsidio Scodrensis, zu Papier. Dieses Kleinod humanistischer
Historiographie soll jetzt wieder als Ausgabe mit Übersetzung und
Erläuterungen zugänglich gemacht werden.

Stefan Zathammer hat das beeindruckende Werk aus dem beginnenden 16. Jahrhundert übersetzt und macht es durch eine umfassende und informative Erläuterungen dem Publikum des 21. Jahrhunderts wieder zugänglich. Marinus Barletius (geb. um 1450 in Skutari, gest. nach 1510 in Rom) war ein katholischer Priester und einer der bedeutendsten Vertreter des albanischen Humanismus. Nach der Abtretung seiner Heimatstadt Skutari an die Osmanen 1479 übersiedelte er nach Venedig, wo er sich dann seiner schrifstellerischen Tätigkeit widmete. Er hinterließ drei historiographische Werke: De obsidioni Scodrensi (Venedig 1504), Historia de vita et gestis Scanderbegi (Rom ca. 1510), Compendium vitarum pontificum et imperatorum (posthum ca. 1550).

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