Lebtag und Leseabend.
Dem Gedenken an Monika Fey ins Werk gesetzt

von Elazar Benyoëtz

€ 10,80
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Illustrationen: Metavel
Verlag: Nordpark
Format: Geheftet
Genre: Belletristik/Lyrik
Umfang: 132 Seiten
Erscheinungsdatum: 17.09.2018

Kurzbeschreibung des Herstellers:

Ein geschärftes, gehörschaffendes Lesen

Im September 1995 begegneten sich Monika Fey und Elazar Benyoëtz zum ersten Mal, eine Begegnung, die sich in einem lang­jäh­rigen Briefwechsel und intensiver Zusammenarbeit niederlegte. Das andauernde Schreiben ergab eine belebte Neugier und somit ein geschärftes, gehörschaffendes Lesen, ein ihn begleitendes Lesewerk, hilfreich und gut. Ein Auszug aus dem Briefwechsel soll es belegen, und soll es am Ende doch nicht, da sie, Monika Fey, nicht mehr gefragt werden kann. Der erste Teil, die Lesung, ist als kleines »Requiem« zu lesen; die Briefauszüge – als Beleg und Ergänzung, mehr Hintergrund als Begründung. Aufs Ende zu, als vorbildliches Abschiedsbild gedacht. Die hier abgedruckte Lesung ist für diese Gedenkschrift komponiert, in der Absicht, diese Beziehung auf den Tod hin atmosphärisch zu steigern. Die Sprache, in der Elazar Benyoëtz schreibt, ist reduziert, die Form klar und streng und hierin besteht auch der logische Zusammenhang zwischen Benyoetz und dem Aphorismus. »Wenn du etwas sagen willst, das nennenswert ist, musst du es in einem Satz sagen können.« Heute zählt Benyoëtz zu den wichtigsten deutschsprachigen Aphoristikern – und das ist seit geraumer Zeit eine Selbstverständlichkeit. Elazar Benyoëtz, 1937 in Wiener Neustadt geboren; lebt seit 1939 in Jerusalem und Tel Aviv; veröffentlicht in Hebräisch und Deutsch Gedichte, Essays, Aphorismen und Briefe (als eigenständige Kunstform); zahlreiche Preise und Auszeichnungen in Deutschland und Österreich. Zu Elazar Benyoëtz Elazar Benyoëtz wurde 1937 als Sohn österreichischer Juden in Wiener Neustadt geboren und ist 1938 mit der Familie nach Palästina emigriert, wo er seit 1939 in Jerusalem lebt und zum hebräischen Dichter heranwuchs. 1959 hat er das Rabbinerexamen abgelegt. Zwischen 1964 und 1968 wohnte er in Berlin, wo er 1964 die Bibliographia Judaica gründete. Benyoëtz schrieb seine ersten Gedichtbände auf Hebräisch, seine Essays und Aphorismenbände (seit 1969) sind fast ausschließlich in deutscher Sprache erschienen. Thema seiner Bücher ist neben religiösen Stoffen oft die Sprache selbst. Benyoëtz ist seit 2003 korrespondierendes Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung, Darmstadt. Seit 1968 ist Elazar Benyoëtz mit der Miniaturenmalerin und Kalligraphin Renée Koppel verheiratet, die unter dem Künstlernamen Metavel arbeitet. Der 1969 geborene Sohn Immanuel Koppel ist Romanist und Informatiker. Der Name Ben-yoëtz bedeutet Sohn des Ratgebers.

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