Esloher Museumsnachrichten 2021

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Kurzbeschreibung des Verlags:

Ja, es ist wieder ein schwieriges Jahr, das in wenigen Tagen enden wird. Wir wer-den ihm nicht hinterhertrauern, uns aber irgendwann an die kleinen und größeren Katastrophen des Jahres 2021 erinnern (wollen). Der Bericht des Museumsvereins, diesmal ausnahmsweise zwei Jahre umfassend, wird dabei eine Hilfe sein.
Die Pandemie und das Hochwasser haben unseren Museumsbetrieb – und nicht nur ihn – empfindlich gestört und durcheinandergewirbelt. Zunehmend unüber-sehbar werden die Auswirkungen des Klimawandels: Unsere Wälder klagen uns an! Welche Nöte und Sorgen in diesem Kontext unsere Waldbauern plagen, ist nur eines der Themen, denen wir uns hier widmen.
Aus der Flut der täglichen Hiobsbotschaften entsteht zunehmend ein Umfeld aus Angst und Depression, einige Zeitgenossen reagieren gar mit Ignoranz. Vielleicht helfen da Rückblicke in die „gute alte Zeit“, die – offen gestanden – so gut nicht war. Der Blick zurück schärft aber bekanntlich den Blick auf die Gegenwart. Georg von Weichs schildert in einem Beitrag eindrücklich die desaströsen Verhältnisse auf Gut Wenne nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Prägende Erinnerungen, die beim Autor den großen Wunsch festigten: Nie wieder! Auch eine Brandkatastrophe, die sich in Niedersalwey ereignet hatte, macht die widrigen baulichen Verhältnisse in unseren Dörfern gegen Ende des 19. Jahrhunderts deutlich. Nein, es war keine „gute alte Zeit“!
Wir, die beiden „Redakteure“, haben für diese Ausgabe der Museumsnachrich-ten unsere Würfel in den Knobelbecher geworfen. Was dabei herausgekommen ist?Volle Punktzahl! Die aufmerksame Leserschaft wird zufrieden sein, denn selten war die Themenauswahl bunter und dennoch ausgewogen zwischen Historie und Ge-genwart, Tragischem und Erheiterndem. Und ganz unbeabsichtigt werden – Stich-wort Störmanns Hof und Poggels Hof – interessante Zusammenhänge sichtbar ge-macht. Einer Überlieferung zufolge erhielt Störmanns Hof seinen Namen, weil sich in frühester Zeit hier eine Zollstation befunden hat. Die Fuhrleute wurden an ih-rem Weiterfahren „gestört“. Und weil sie schon mal anhalten mussten, war Zeit für einen Fuhrmannsschnaps in Störmanns Gaststube. Die aber musste 1875 von Fer-dinand Eickhoff geschlossen werden, denn vermutlich war damals bereits „Wach-sen oder weichen“ angesagt. Vier Jahre zuvor hatte der unweit entfernt liegende Poggelhof sein Haus für Gäste geöffnet. Aus. Ende.
Wertvolle Einblicke in das Leben und die Arbeit einer Bäuerin gibt das Tagebuch der in Lochtrop geborenen Landfrau Maria Erves, die es Ende des Zweiten Welt-kriegs zur Ausbildung auf einen Bauernhof ins Münsterland verschlagen hatte.

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Produktdetails
Mehr Informationen
ISBN 9783943973563
Erscheinungsdatum 17.12.2021
Umfang 72 Seiten
Genre Geschichte/Regionalgeschichte, Ländergeschichte
Format Taschenbuch
Verlag Becker, F W
Herausgegeben von DampfLandLeute Museum Eslohe
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