"... und Lachen hat seine Zeit"

Kabarett zwischen Wiederaufbau und Wirtschaftswunder. Kleinkunst in Österreich 1945 bis 1970
€ 39.2
Lieferung in 3-10 Tagen
-
+
Kurzbeschreibung des Verlags:

Nach dem ersten Band der Kulturgeschichte des österreichischen Kabaretts, Lachen im Keller (Graz 2013, ISBN 978-3-9501427-2-3), der die Geschichte des österreichischen Kabaretts von den Anfängen bis 1945 behandelt, erfolgt mit dem zweiten Band „... und Lachen hat seine Zeit“ eine Fortsetzung als zeitgeschichtlich und literaturhistorisch bestimmte Geschichte des österreichischen Kabaretts von 1945 bis 1970.
Die Publikation versucht die Geschichte des österreichischen Nachkriegskabaretts und seines politisch-gesellschaftlichen Kontextes faktenreich aufzuarbeiten und darzustellen. Schwerpunkte sind dabei u. a.: Ambivalenz des Neubeginns, Rückblicke auf zerstörte Traditionen, Kleinkunst im Wiederaufbau, Nachkriegskabarett in den Bundesländern (ein Novum, denn bis 1938, respektive 1945, waren Kabarett- und Kleinkunstbühnen und mit ihnen auch das künstlerische Personal ausschließlich in Wien konzentriert), Rolle der Besatzungsmächte, Heimkehr aus dem Exil, Restitutionsfälle, die Rolle des geteilten Rundfunks in der Besatzungszeit und die des jungen Fernsehens, Kulturkampf im Kalten Krieg und dessen Nachwirkungen sowie die Politisierung des Kabaretts nach 1968.

weiterlesen
FALTER-Rezension

Im Mai 1945 sei man nicht nur in einem materiellen, sondern auch „in einem geistigen und moralischen Trümmerhaufen“ gestanden, konstatieren Iris Fink und Hans Veigl zu Beginn ihres umfassenden Werks über die Geschichte des österreichischen Kabaretts zwischen 1945 und 1970. Die Besatzungsmächte ließen die Kleinkunstbühnen zwar wieder aufsperren, das politische Kabarett machte erste Nachkriegsgehversuche und Vorkriegsgrößen wie Hermann Leopoldi und Karl Farkas kehrten zurück. Doch die Sehnsucht der Gesellschaft nach einer oberflächlichen Idylle war zu groß, um den Durchbruch kompromissloser Kleinkunst zuzulassen. Erst in den 1960ern – Qualtinger spielte das Stück „Der Herr Karl“ – beginnt die Politisierung des Kabaretts.
„… und Lachen hat seine Zeit“ ist sowohl eine spannende Lektüre als auch ein gut strukturiertes Nachschlagewerk, das man gern in die Hand nimmt.

Stefanie Panzenböck in Falter 17/2017 vom 28.04.2017 (S. 29)

weiterlesen
Produktdetails
Mehr Informationen
ReiheKulturgeschichte des österreichischen Kabaretts
ISBN 9783950142778
Ausgabe wissenschaftliche Aufarbeitung und Dokumentation des österreichischen Kabaretts von 1945 bis 1970
Erscheinungsdatum 03.11.2016
Umfang 480 Seiten
Genre Geschichte/Kulturgeschichte
Format Hardcover
Verlag Österreichisches Kabarettarchiv
Diese Produkte könnten Sie auch interessieren:
Hans Veigl
€ 41,60