Elfriede Jelinek spielt Gameboy

von Andrea Stift

€ 16,50
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Verlag: edition keiper
Format: Taschenbuch
Genre: Belletristik/Erzählende Literatur
Umfang: 208 Seiten
Erscheinungsdatum: 12.04.2012

Kurzbeschreibung des Herstellers:

Dieser Erzählband versammelt Kurzgeschichten von Andrea Stift, die in den letzten sechs Jahren entstanden sind und deren Zusammenstellung gemäß dreier Kategorien aus Sicht der Autorin gerade auch im Zusammenspiel der einzelnen Texte neue Verbindungen, Wechselwirkungen und Perspektiven schafft. Daher spielt es auch keine Rolle, dass einige der Texte bereits verstreut in Literaturzeitschriften erschienen sind, v.a. auch in den Manuskripten (was an sich schon ein gewisses Gütesiegel bedeutet, ebenso wie Elfriede Jelineks großzügige Sanktionierung des Titels der Sammlung).
All dies gibt auch Hinweise auf den literarischen Ort der Geschichten, die sich in sorgsam durchgearbeiteter sprachlicher Form mit den eher düsteren, abgründigen Seiten des Lebens beschäftigen, das Böse, Hinterhältige und Gemeine hinter unseren biedermeierlich glattpolierten gesellschaftlichen Fassaden bloßlegen und sich aktuellen Themen wie Kindesmissbrauch usw. widmen.
Diese in dieser Form einzigartige Verbindung von literarischer Qualität mit unaufdringlich decouvrierender Gesellschaftskritik im Rahmen häppchenweise konsumierbarer (und auch nur so verkraftbarer) Kurzprosa, die sich dennoch zu einem breitgefächerten, panoramischen Soziogramm österreichischer Wirklichkeit fügen, machen diesen Band zu einem unverwechselbaren literarischen Ereignis. Andrea Stift wurde 1976 in Spielfeld/Südsteiermark geboren und ist dort auch aufgewachsen. BG Leibnitz, Matura und Studium der Germanistik und Sprachwissenschaft in Graz. Zahlreiche Veröffentlichungen in diversen Medien, schreibt fürs tägliche Brot auch ein wenig journalistisch (zuletzt für die Wiener Zeitung). Lebt mit ihren 2 Söhnen und 3 Katzen als freie Schriftstellerin in Graz. manuskripte-Literaturförderungspreis 2005, Literaturstipendium des Landes Steiermark 2005, Staatsstipendium für Literatur 2006/07.

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