Letzte Tage in Baku

von Olivier Rolin

€ 17,40
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Übersetzung: Holger Fock
Übersetzung: Sabine Müller
Verlag: Liebeskind
Format: Hardcover
Genre: Belletristik/Erzählende Literatur
Umfang: 160 Seiten
Erscheinungsdatum: 10.03.2014

Kurzbeschreibung des Herstellers:

Baku sehen und sterben. Im Jahr 2004 veröffentlicht Olivier Rolin einen Roman, in dem ein Schriftsteller gleichen Namens nach Baku reist. Er mietet sich im Hotel Abscheron ein, Zimmer 1123, und nimmt sich dort mit einer 9mm Makarow das Leben. Fünf Jahre später, im Frühjahr 2009, fliegt Olivier Rolin von Paris aus in die aserbaidschanische Hauptstadt, um herauszufinden, ob er tatsächlich ein Rendezvous mit dem Tod hat. Als er jedoch in Baku ankommt, erwartet ihn eine Überraschung. Das Hotel Abscheron existiert nicht mehr. Es wurde zwei Monate zuvor abgerissen … Olivier Rolin erzählt von einer Welt, die im Nirgendwo zwischen Vergangenheit und Zukunft verharrt. Auf den Ölfeldern am Kaspischen Meer ragen die rostigen Fördertürme wie Stacheln aus der Erde. Hier gibt es Friedhöfe, wo die Toten auf ihren Gräbern stehen, und Moscheen, die aussehen wie riesige Ostereier. Olivier Rolin lernt berühmte Künstler kennen und kurvenreiche Ministergattinnen. Er speist im Texas Café und wandelt auf den Spuren von Iossif Dschugaschwili, als dieser noch nicht 'Stalin' genannt wurde. Nur seinen Tod, den findet Olivier Rolin nicht. Olivier Rolin wird 1947 in Boulogne-Billancourt geboren. Die Kindheit verbringt er im Senegal, nach seinem Schulabschluss studiert er in Paris Literatur und Philosophie. 1967 tritt er der Kommunistischen Jugend Frankreichs bei, ein Jahr später wird er Mitglied des maoistisch orientierten 'Neuen Volkswiderstands' und beteiligt sich an militanten Aktionen. Als sich die Bewegung 1973 auflöst, geht er für längere Zeit in den Untergrund. 1978 wird er Lektor und später Herausgeber in einem Pariser Verlagshaus, 1983 erscheint sein erster von bislang zehn Romanen. Für 'Port Sudan' wird er 1994 mit dem renommierten Prix Femina ausgezeichnet, für 'Die Papiertiger von Paris' erhält er 2003 den Prix France Culture.

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