Hamburg 1725, Berlin 1765, Wien 1800

Eine Begriffsgeschichte musikalischer Aufführung im 18. Jahrhundert
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Kurzbeschreibung des Verlags:

Wie kann es gelingen, ein so flüchtiges Ereignis wie die Aufführung von Musik mit den Mitteln der Sprache zu erfassen? Die aufkommende Musikpublizistik des 18. Jahrhunderts versucht, dafür passende Begriffe zu finden und gebraucht unter anderem die Termini ›Exekution‹, ›Ausführung‹, ›Aufführung‹, ›Sich-Hören-Lassen‹ und ›Vortrag‹. Wie diese Begriffe verwendet werden, wie sie sich voneinander abgrenzen und sich ablösen, wird in drei Fallstudien nachvollzogen. Zu jedem der drei Chronotopoi – Hamburg 1725, Berlin 1765, Wien 1800 – wird eine umfassende, verschiedene Niveaus einbeziehende Quellenbasis erschlossen und mit sozialgeschichtlichen Faktoren in Verbindung gesetzt. Das 18. Jahrhundert erweist sich dabei als Sattelzeit der Bemühungen, aufgeführte Musik zu beschreiben. Ein älteres Vokabular, das sichtbares Handeln und angemessenes Sozialverhalten benennt, weicht einer Terminologie, die das Individuum und die ästhetische Bewertung in den Mittelpunkt stellen. Die Aufführungsbegriffe begleiten und prägen somit einen ästhetischen Wandel, der bis weit in der Moderne trägt.

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Produktdetails
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ISBN 9783959831437
Ausgabe 1
Erscheinungsdatum 17.09.2018
Umfang 244 Seiten
Genre Musik/Musikgeschichte
Format Taschenbuch
Verlag Schott Music
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