Meine Lieblingsrezepte

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Kurzbeschreibung des Verlags:

Der Spitzenkoch Heino Huber präsentiert seine liebsten Rezepte: von köstlichen Vorspeisen
und Suppen über raffinierte Fleisch- und Fischgerichte bis hin zu verführerischen
Desserts. Der Haubenkoch schöpft aus seiner über 25-jährigen Erfahrung und Leidenschaft für die gehobene Küche und gewährt Einblick in seine kulinarischen Highlights. Sein unverkennbarer Stil ist modern, leicht und durch seine intensiven Lern- und Wanderjahre auch mediterran geprägt. Dabei legt er größten Wert auf das regionale und saisonale Angebot und verrät wertvolleTipps und Finessen rund um seine Lieblingsrezepte.

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FALTER-Rezension

Wo kommen die Rezepte her? Manches dieser Kochbücher eignet sich als Geschenk

Es ist Sitte, hier jene Kochbücher zu präsentieren, aus denen der Autor seine Rezepte bezogen hat. Heino Hubers und Alfons Schuhbecks Werke, aus denen Vorspeise und Suppe stammen, wurden schon in der Beilage Bücherherbst 2015 vorgestellt, deshalb am Rand nur mehr der bibliografische Hinweis. Das Rezept für den Truthahn stammt aus Familienbestand.

Yotam Ottolenghi ist ein aus Israel stammender, in London wirkender Koch, dessen Kochbücher hier immer vorgestellt werden; er hat eine Art, frische Ideen zu präsentieren, die anregt und überzeugt. Nun hat er sich mit dem Koch Ramael Scully (einem geborenen Malaysier mit chinesisch-indisch-irischen Wurzeln) zusammengetan, um Rezepte aus dem Lokal Nopi zu veröffentlichen, das die beiden in London betreiben. Die Gerichte seien etwas komplexer als sonst bei ihm gewohnt, warnt Ottolenghi, und sie sind nicht vegetarisch. Dafür aber versprechen sie ein differenziertes Koch- und Essvergnügen: pikanter Kabeljau in Buttermilch mit Urad Dal, Lammnockerln mit warmem Joghurt und Mangold oder Thunfischspieße mit Kokos-Mochi-Küchlein und Karotten-Yuzu-Salat bieten elegante Kombinationen einer Fusion-Küche aus orientalisch und asiatisch. Die Autoren lassen uns auch in die Karten schauen, etwa wenn sie deprimiert zur Kenntnis nehmen, dass das Popcorn-Karamell-Eis, an dem sie knofeln, gerade vom Konkurrenten Heston Blumenthal auf den Markt geworfen wurde. Das Eis selbst werde ich demnächst ausprobieren.

„Krautkopf“ ist aus einem Blog der Autoren hervorgegangen; es ragt aus der Menge der vegetarischen Kochbücher durch Bemühen um Originalität hervor und gefällt durch einfache Kreationen, die Abwechslung in den vegetarischen Alltag bringen. Das geradezu provozierend idyllische Ambiente der abgebildeten Personen in den vier Jahreszeiten, in die das Kochbuch gegliedert ist, muss man bei solchen Werken offenbar als ideologische Zuwaag in Kauf nehmen. Man kann sich mit einer Masala Dosa oder mit gebratenen Schwarzwurzeln mit Ingwerzwiebeln trösten.

Am Schluss gestattet sich der Autor einmal im Jahr den Hinweise, dass auch er – gemeinsam mit Irena Rosc – ein praktisches, nicht unansehnliches Kochbuch verfasst hat, das im Falter Verlag erschienen ist und sich manchem persönlich dem Autor übermittelten Zeugnis zufolge als nützlich und den guten Kochsitten förderlich erweist.

Armin Thurnher in Falter 51/2015 vom 18.12.2015 (S. 36)

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Produktdetails
Mehr Informationen
ISBN 9783991001683
Erscheinungsdatum 28.10.2015
Umfang 272 Seiten
Genre Ratgeber/Essen, Trinken/Allgemeine Kochbücher, Grundkochbücher
Format Hardcover
Verlag Braumüller Verlag
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