Great Jewish Music

von Marc Bolan

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Label: Tzadik/Extraplatte
Erscheinungsdatum: 01.01.1999

Rezension aus FALTER 7/1999

Große jüdische Musik also: Nach Burt Bacharach und Serge Gainsbourg hat sich John Zorns Label Tzadik nun des Säulenheiligen der Kinderzimmer-Revolte angenommen. Steht der T-Rex-Heuler "Children of the Revolution" programmatisch am Anfang, so verweisen Kinderchöre und Spielzeugklaviere, die von basalen Unterstufenbandgitarrenriffs unterlegt werden, auf die Zielgruppe von einst ("I was dancing when I was eight. Is it strange to dance so late?" singt Lo Galluccio auf "Cosmic Dancer"). Es liegt wohl im Wesen dieser Musik, daß man's besser krachen läßt - was die Melvins oder Arto Lindsay und Marc Ribot denn auch tun. Charmante Adaptationen kommen von Estzer Balint et al. oder Sean Lennon und Yuka Honda; ansonsten wächst mit fortlaufendem Hören der Verdacht, daß sich diese Musik für eine dekonstruktive oder verfremdende Aneignung eher mäßig eignet.

in FALTER 7/1999 vom 19.02.1999 (S. 58)


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