Voom Voom Vanilla Camera

von Wolfgang Ambros

Derzeit nicht lieferbar

Label: BMG
Erscheinungsdatum: 01.01.1999

Rezension aus FALTER 10/1999

Die Camera gibt's noch immer. Das Voom Voom und das Vanilla sind Geschichte. Schön, daß es noch Menschen gibt, die ihre eigene Vergangenheit nicht verleugnen; Menschen, die nicht vergessen können; Menschen wie Wolfgang Ambros. In der episch breiten Titelnummer (Spieldauer: 9:34!) seines neuen Albums erinnert sich der Grantscherb'n des Austropop an die Lokale seiner Jugend und damit an die Zeit, als er noch Camus und Kafka las, allerlei verbotene Dinge machte und mit einigem Recht von einer großen Zukunft träumte. Konsequenterweise macht Ambros auf den vorangegangenen zehn Nummern schonungslos deutlich, was aus dem hoffnungsvollen jungen Mann geworden ist: ein gesetzter Herr, der keine gerade Textzeile und keine halbwegs relevante Melodie mehr schreiben kann.

in FALTER 10/1999 vom 12.03.1999 (S. 66)


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