Not Two Not One

von Paul Bley, Gary Peacock, Paul Motian

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Label: ECM/Lotus
Erscheinungsdatum: 01.01.1999

Rezension aus FALTER 10/1999

Paul Bley ist einer der großen Introvertierten des modernen Jazzpianos und mit Garry Peacock und Paul Motian stehen ihm zwei kongeniale Partner zur Seite, die prädestiniert sind für das, was man "integriertes Trio-Spiel" nennt, haben sie doch auch mit zwei anderen Großmeistern dieser Gattung, Bill Evans und Keith Jarrett, kolaboriert. Im Unterschied zu seinem Labelkollegen Jarrett ist Bley freilich ein schüchterner und nachgerade keuscher Romantiker, der seine aufblühenden Melodielinien immer wieder im Keim erstickt, mit ruppigen Akkorden unterbricht, mehr andeutet als schwelgerisch auskostet. Freilich ergeben sich auf Nummern wie "Nooshere" oder "Dialogue Amour" auch Momente von lichter und ungeschützter Romantik. Stupend wie immer: Peacocks sonore Eloquenz und Motians sublime Meisterschaft, an Becken, bass drum und snare den Swing anzudeuten und zugleich zu unterlaufen, anzustauen und wieder zu verflüssigen.

in FALTER 10/1999 vom 12.03.1999 (S. 66)


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