Marsalis Plays Monk

von Wynton Marsalis

Derzeit nicht lieferbar

Label: Columbia/Sony BMG
Erscheinungsdatum: 01.01.1999

Rezension aus FALTER 26/1999

Jetzt also auch noch Monk! Gewiß, Marsalis ist einer, der beim Teetrinken und Trompeten den kleinen Finger abspreizt, aber was will man machen, der Mann ist ein brillanter Instrumentalist ("Four in One"). Mag sein, daß sich unter den 14 Titeln da und dort etwas preziöse Einlegearbeiten finden, im großen und ganzen geht das Konzept aber auf: Die Kompositionen des grandiosen Bebopstrukturalisten werden transparent gemacht, Melodielinien auf verschiedene Instrumente verteilt, die zwischen Kammermusik und Salon-Jazz angesiedelten Arrangements sind das, was man im Englischen als "crisp" bezeichnet: klar und knackig. Und von den acht Instrumentalisten, von denen die Hälfte auch im oben genannten Lincoln Center Jazz Orchestra werkt, seien ungerechterweise Pianist Eric Reed (ein mitunter stupender Kopist) und der phantastische Melodie-Schlagzeuger Herlin Riley herausgehoben.

in FALTER 26/1999 vom 02.07.1999 (S. 65)


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