17 Songs after Midnight

von Nachtstrom

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Label: Editions Mego
Erscheinungsdatum: 01.01.1999

Rezension aus FALTER 30/1999

Vom Grazer Bedroom-Produzenten Dr. Nachtstrom kommt das erste Breakbeat-Album auf Mego. Aber keine Angst: Von handelsüblichem Drum 'n' Bass mit düsteren Sounds und zumeist einfallslosem Beatgefrickel sind die "17 Songs after Midnight" meilenweit entfernt. Von tagelangem Feinabstimmen der Drum-Sounds und ähnlichem Blödsinn hält der Doktor nämlich herzlich wenig. Statt dessen sampelt er mit sympathischer Verschrobenheit alles, was ihm in die Hände fällt - lustige Jazzplatten, atmosphärische Soundscapes -, darunter legt er locker-flockige Beats. Durch das ständige Schwanken der Stimmung zwischen verträumt-melancholisch und ziemlich albern gehört die Platte tatsächlich in die - vorzugsweise einsam verbrachten - Nachtstunden.

in FALTER 30/1999 vom 30.07.1999 (S. 53)


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