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Label: Lotus Records
Erscheinungsdatum: 01.01.1999

Rezension aus FALTER 30/1999

Kreativ sind Marketingstrategen selten, um auf dem übersättigten Klassikmarkt zu Umsätzen zu kommen. Die meisten stürzen sich auf Crossover-Grausamkeiten, andere stöbern in der Musikgeschichte und präsentieren Vergessenes als Rarität mit Sammlerwert. Auch nicht gerade revolutionär, aber angenehm aus dem Rahmen fallend ist die Reihe vis-a-vis, deren erster Teil gerade veröffentlicht wurde: Statt dem deutschen Mandelring Quartett nur die hochverdiente, aber verkaufstechnisch hoffnungslose Gelegenheit zu geben, die x-te Doppel-CD mit den drei Streichquartetten von Brahms aufzunehmen, werden diese mit Quartetten "seiner weniger berühmten Zeitgenossen" kombiniert - im vorliegenden Fall mit dem Brahms gewidmeten op. 7 von Felix Otto Dessoff. So kommt der vergessene Leipziger Dirigent, Komponist und Brahms-Freund zu CD-Ehren; und esbietet sich die Möglichkeit, Brahms' musikalisches Umfeld über die Schumanns und Joseph Joachim hinaus kennenzulernen.

in FALTER 30/1999 vom 30.07.1999 (S. 53)


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