Sleeping Madness

von Ken Ishii

Derzeit nicht lieferbar

Label: R&S/Zomba
Erscheinungsdatum: 01.01.1999

Rezension aus FALTER 44/1999

Schon auf dem grandiosen Album "Extra" (1995) bot der Japaner Ken Ishii nicht nur amtlichen Techno; auf "Sleeping Madness" nun unterlegt er nur noch fünf der elf Stücke mit geradtaktiger Bassdrum. Häufig zieht es Ishii in Breakbeat-Gefilde, dazu sind die Tracks nicht minimal-monoton, sondern dicht instrumentiert und in rasanter Entwicklung befindlich. Den Sound prägen neben Sci-Fi-Synthie-Sounds vor allem in Richtung Jazz (!) weisende Bassläufe. So schießt einem beim Hören ständig der vielgeschmähte Begriff "Fusion" in den Kopf (ein Track heißt sogar "Bugged-in Fusion"). Bei ein oder zwei Nummern mögen Ishiis Experimente zwar in die Hose gehen, insgesamt aber ist ihm ein soundästhetisch stimmiges und rhythmisch abwechslungsreiches Album gelungen. Vom House-Feger ("Misprogrammed Day") bis zur Breakbeat-Wissenschaft ("Enso Online", mit DJ Spooky): Alles drauf.

in FALTER 44/1999 vom 05.11.1999 (S. 64)


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