Suite Africaine

von Aldo Romano, Louis Sclavis, Henri Texier

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Label: Label bleu/Lotus
Erscheinungsdatum: 01.01.1999

Rezension aus FALTER 45/1999

Mit dem Vorgängeralbum "Carnet de Routes" landete das französische Trio (zum Quartett ergänzt durch Guy Le Querrec, der die Afrika-Tour der Musiker wieder mit der Leica begleitet und ein noch dickeres Fotobüchlein verursacht hat) bei Publikum wie Kritik einen großen Erfolg. Kein Wunder, denn ein dermaßen perfekt eingespieltes Trio, das sich leichtfüßig und gefällig durch eine Reihe von Idiomen spielt, die von einer Art Salonjazzfolklore bis zu einer undogmatischen freien Improvisation reichen, wird man so bald nicht finden. Da gibt es Stücke, die ein bisschen wie die Fortsetzung von Jimmy Giuffre mit anderen Mitteln (Schlagzeug) klingen ("Hauts Plateaux"), da gibt es packende Momente kollektiver Perkussivität ("Bois Croises"), erblühen melancholische Melodeien ("Sur le Lac"), und da gibt es Stücke wie "Soul is Free", in der Aldo Romano an seinem wunderbar trocken-distinkten und doch so überaus effektvoll eingesetzten Schlagzeug und Henri Texier mit einem supersonoren Bass-Ostinato einen suggestiven Groove vorgeben, während Sclavis vom elegant-ätherischen Spiel an Bassklarinette und Sopransaxophon über schneidende Glissandi eine wahre Tour de Force am Sopran entwickelt, die zu den Höhepunkten dieses Albums zählt.

in FALTER 45/1999 vom 12.11.1999 (S. 69)


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