Bye Bye, Babe

von Michiko Kusaki

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Label: Angelika Köhlermann/Hoanzl
Erscheinungsdatum: 01.01.1999

Rezension aus FALTER 48/1999

Gerhard Potuznik und Tex Rubinowitz stellen ihr Label Angelika Köhlermann in den Dienst der Verbreitung unterrepräsentierter elektronischer Musik aus Fernost. Aus Osaka erreichte sie ein Tape von Michiko Kusaki mit 23 Pop-Stücken, kaum eines länger als zwei Minuten. Manche sind mit hinreißendem Gesang versehen, manche rein instrumental. Alle jedoch wurden mit minimalstem Equipment produziert, immer wieder stößt man auf dieselben Orgel- und Schlagzeug-Sounds. Die Herren der Köhlermann-Dynastie jedenfalls prophezeien acht Top-Ten-Hits. Der Rezensent erhöht locker auf zehn, weist aber auch auf die Gefahren von "Bye Bye, Babe" hin: Nur Noise- und Minimal-Music-Erprobte sollten die CD am Stück hören, da die Paarung aus kurzen Stücken und dem immergleichen Sound tranceähnliche Zustände auslösen kann.

in FALTER 48/1999 vom 03.12.1999 (S. 67)


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