Neujahrskonzert 2000

von Wiener Philharmoniker, Riccardo Muti

Derzeit nicht lieferbar

Label: EMI
Erscheinungsdatum: 01.01.2000

Rezension aus FALTER 3/2000

Wien, 1. Jänner 2000. Schon wieder: Zum dritten Mal (nach 1993 und 1997) durfte Riccardo Muti das Neujahrskonzert im Musikverein leiten. Ich bin trotzdem aufgestanden. Was dann allerdings übers Fernsehen zu hören war, klang lange nicht so schlimm, wie von vielen befürchtet: Das Programm war mit Reverenzen des Strauß-Clans an verschiedene Länder ("Hellenen-Polka", "Persischer Marsch"), einigen Neujahrs-Premieren ("Gruß an Prag", "Albion-Polka") und den alljährlichen musts gut zusammengestellt, die ärgsten Wiener Klischees wurden vermieden, und die albernen Pappnasereien (der Dirigent setzt sich einen lustigen Hut auf und erschrickt beim Paukenschlag) fielen diesmal dankenswerterweise ganz aus. Trotzdem klangs immer auch nach Arbeit, von perlender Leichtigkeit war nicht allzu viel zu hören. Alles in allem also kein wirklich pfiffiger Abschluss des Strauß-Jubeljahres. Übrigens: 2001 ist - zum ersten Mal - Nikolaus Harnoncourt dran. Das Aufstehen dürfte sich rentieren.

in FALTER 3/2000 vom 21.01.2000 (S. 60)


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