Echoes from Austria

von Josef Mayr

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Label: Extraplatte
Erscheinungsdatum: 01.01.2000

Rezension aus FALTER 8/2000

Für Rückblicke aufs vergangene Jahrhundert ist es noch nicht zu spät. Vor allem, wenn sie derart ungewöhnlich ausfallen wie der des Pianisten Josef Mayr. Seine "Echoes from Austria" (benannt nach einem - auf dem Album in Auszügen eingespielten - Klavierzyklus von Ernst Krenek) sind eben kein Sampler mit den größten, besten und tollsten Klavier-Hits der letzten hundert Jahre, sondern eine stimmig programmierte Ansammlung von seltenen Miniaturen aus der Zeit von 1908 bis 1990. Anhand von 32 kleinen Stücken, keines länger als fünf Minuten, gelingt es Mayr, die jüngere österreichische Musikgeschichte ganz anders als im Schulbuch zu erzählen: historisch anders, indem sich auf der CD Musik von durch ihr Exil in Vergessenheit geratenen Komponisten wie Egon Wellesz, Ernst Toch oder Erwin Schulhoff findet, aber auch musikalisch anders, wenn Alban Berg ausnahmsweise einmal rein romantisch oder Gottfried von Einem jazzig klingt.

in FALTER 8/2000 vom 25.02.2000 (S. 66)


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