Mum

von Mum

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Label: Klein
Erscheinungsdatum: 01.01.2000

Rezension aus FALTER 13/2000

Paul Schneider und Stefan Jungmayer, als Mum Teil der österreichischen Downbeat/TripHop-Szene, begannen mit dem Remixen für befreundete Bands (Sofa Surfers, Planet E) und wagten nun recht früh den Sprung zum ersten Album - was kein Fehler war. Auch wenn man Grundsatzdebatten über Sinn und Unsinn von TripHop führen könnte: Die Musik von Mum unterscheidet sich durch ihren relativ expliziten Black-Music-Bezug von den Dutzendschaften blutleerer Veröffentlichungen, die Woche für Woche auf die Hörer losgelassen werden. Jazz-, Funk- und HipHop-Affinitäten werden nicht versteckt, sondern ebenso dezent wie effizient eingesetzt und sorgen für eine lebendige Atmosphäre. Rätselhaft einzig, was es mit der wirklich schlimmen Orgel auf Track 8 auf sich hat.

in FALTER 13/2000 vom 31.03.2000 (S. 62)


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